Gebiete: ,

Überexpression von Glycerol-sn-3-phosphate Acyltransferase 1 bewirkt bei Ratten Insulinresistenz

Eine Fettleber ist normalerweise mit Insulinresistenz und Typ 2-Diabetes assoziiert, aber es ist ungeklärt, ob Triglyzerid-Ansammlung oder ein exzessiver Flux von Lipidintermediaten im Fettsyntheseweg ausreichen, um Insulinresistenz zu bewirken ohne daß eine genetische oder ernährungsbedingte Fettleibigkeit vorliegt.
Um zu klären, ob ein erhöhter Glyzerolipidflux allein eine Insulinresistenz in der Leber auslösen kann, nutzten C. A. Nagle und ihr Team von der University of North Carolina ein Adenoviruskonstrukt, das zu einer Überexpression von Glycerol-sn-3-Phosphat-Acyltransferase-1 (Ad-GPAT1) führt. Nach 5-7 Tagen unterschieden sich Nahrungsaufnahme, Körpergewicht und Fettpolstergewicht von Ad-GPAT1-Ratten und Kontrollratten mit EGFP (enhanced green fluorescent protein) im Adenovektor nicht, aber die Ad-GPAT1-Ratten entwickelten eine Fettleber, litten unter Hyperlipidämie und zeigten Insulinresistenz. Die Insulinresistenz lag vor allem bei dem Lebergewebe vor und die Ad-GPAT1-Ratten hatten eine 2,5fach höhere Glukoseproduktion in der Leber als die Kontrollratten.

Hepatische Diazylgyzerol- und Lysophosphatidatwerte waren bei den Ad-GPAT1-Ratten erhöht, was eine Rolle dieser Lipidmetabolite bei der Enstehung der Insulinresistenz in der Leber nahelegt. Hepatische war bei diesen Ratten aktiviert, was einen möglichen Mechanismus für die Insulinresistenz darstellt. Die mit Ad-GPAT1 behandelten Ratten zeigten eine um 50% geringere Aktivität von in der Leber, aber keinen Unterschied in der Expression des und , übereinstimmend mit der Insulinresistent in der Leber und der Abwesenheit von Leberentzündung. und Aufnahme von 2-Desoxyglukose waren in den Skelettmuskeln reduziert, was eine milde periphere Insulinresistenz nahelegt, die mit einem höheren Anteil an Skelettmuskeltriglyzeriden einhergeht.

GPAT1- und EGFP-Expression wurde in Leber und Muskel durch Western blot bestimmt, wobei ein monoklonaler und ein monoklonaler anti-EGFP Antikörper benutzt wurde. Die Expression von Phosphoenolpyruvate carboxykinase wurde in der Leber mit polyklonalen nachgewiesen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß ein erhöhter Flux im Fettsyntheseweg eine Insulinresistenz in der Leber oder im ganzen Körper auslösen kann, auch wenn keine Fettleibigkeit oder lipogene Ernährung vorliegt.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Pharmazeutika“:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Krebs“: