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Virologie: Metabolisch biotinylierte Mosaikfasern zur Tropismusänderung von adenoviralen Vektoren genutzt

-basierte Vektoren stellen nützliche Genapplikationsvehikel für eine Reihe von Anwendungen dar. Trotz ihrer attraktiven Eigenschaften muß der Tropismus des Virus für viele in vivo Anwendungen abgeändert werden.

Um das zu erreichen, wird beispielsweise eine genetische Modifikation des viralen Kapsids durchgeführt oder eine kontrollierte Expression des Transgens vorgenommen. Ein anderer Ansatz ist die Kombination zweier oder mehrerer Zielelemente in Einzelvektoren. Die meisten dieser Studien berichten von Erfolgen bei Zellkulturversuchen - Tropismusänderungen in vivo sind jedoch selten gelungen. Eine Studie des Gene Therapy Center der University of Alabama entwickelte jetzt einen kombinierten Ansatz, den Tropismus des Virus zu ändern. Dabei benutzten sie metabolisch biotinylierte Ad-Vektoren, bei denen das Biotinakzeptorpeptid in eine der Fasern eines Dualfaserpartikels des Virus eingebaut war. Es entstand also ein metabolic biotinylated fiber-mosaic Ad (mBfMAd). Die Wissenschaftler verwendeten diesen Vektor zusammen mit einem - Komplex. Der Virus wurde so umprogrammiert, daß er in vitro an Zellen bindet, die exprimieren. Hierbei wurde eine gesteigerte Infektiösität nachgewiesen. Die Technik wurde aber auch in vivo bei zwei verschiedenen Tiermodellen erfolgreich angewendet: in beiden untersuchten Modellen zeigten die umprogrammierten mBfMAd verglichen mit dem Leberexpressionsprofil eine erhöhte Genexpression im Zielgewebe. Die Ergebnisse legen nahe, daß mBfMAd in Kombination mit geeigneten Adaptern erfolgreich zur Umprogrammierung adenoviraler Vektoren genutzt werden können.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Virology“: