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Epigenetische Umprogrammierung mit Adenovirus e1a

Epigenetische Umprogrammierungen durch Adenovirus e1a, die Zelltransformationen bewirken, wurden kürzlich von Roberto Ferrari und seinen Mitarbeitern von der Universität Kalifornien (USA) entdeckt.
Adenovirus e1a weckt inaktive Zellen zur Replikation. Die Wissenschaftler beobachteten, daß e1a die , p130 und sowie die / Histonacetyltransferasen global an Promotoren versetzte. Die Acetylierung von Histon H3 Lysin-18 (H3K18) begrenzte sich durch dieses Verfahren auf einige bestimmte Gene wodurch der Durchlauf des stimuliert und die antivirale Reaktionen und Differenzierung der Zellen gehemmt wurde. Nur kurz nach der Expression bindet e1a an Promotoren von und Wachstumsgenen. Die Promotoren bewirken eine verstärkte Produktion von /, (/-associated factor) und H3K18. werden verringert und Transkriptionsaktivierungen erfolgen.
Die Promotoren antiviraler Gene sind ebenfalls flüchtige Bindungspartner von e1a, steigern die Produktion von , p130 und (acetyliert). Die Liaison verstärkt auch die Nukleosomendichte und Transkriptionsunterdrückung.

Später binden e1a und hauptsächlich an Promotoren von Genen, die für die Entwicklung und Differenzierung eine Rolle spielen und Transkription hemmen. Für die richtige zeitliche Abfolge der e1a-Bindungspartner sind die Interaktionen mit / und essentiell.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Adenovirus E1A

Histon H3, acetyliertes Lysin 18

Antikörper aus dem Gebiet DNS:

Antikörper aus dem Gebiet Virologie:

Antikörper aus dem Gebiet Zellzyklus: