CETP-Inhibitoren als neue Medikamente gegen Atherosklerose?

Niedrige Blutplasmawerte von Cholesterin sind mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle verbunden. Die Senkung des Cholesterins mit einer Statin-Therapie reduziert das Risiko einer atherosklerotischen Herz-Kreislauferkrankung, aber nur um etwa ein Drittel.

Diese Erkenntnisse haben zu der Idee geführt, ein Anheben des HDL-Cholerstinspiegels könnte eine Behandlung und Vorbeugung der Atherosklerose sein. Auf der Basis des high-HDL Phänotyps, bei dem ein genetischer Defekt des vorliegt, wurde eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt. Diese Medikamente hemmen . Ein Beispiel dafür ist Torcetrapib, das sich aber in einer großen klinischen Untersuchung als untauglich erwiesen hat, da es mit Nebenwirkungen einherging. Es kann aber gut sein, daß die ungünstigen Nebenwirkungen von einer Toxizität dieses speziellen Wirkstoffs hervorgerufen werden und nicht von der Wirkungsweise als CETP-Inhibitor. Es bleibt also die Hoffnung, daß diese neue Klasse von Medikamenten doch noch zu einer erfolgreichen neuen Therapiemöglichkeit führen.

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Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Metabolism“: