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Sporadische autonomische Dysregulation und Tod durch exzessive Serotonin-Autoinhibition

Exzessive Autoinhibition wurde von Enrica Audero und ihren Kollegen vom Europäischen Molekularbiologielabor (EMBL) in Monterotondo, Italien als Risikofaktor in der autonomischen Dysregulation entdeckt. Es könnte ebenfalls ein Mechanismus sein, über den veränderte eine Rolle im plötzlichen Kindstod spielt.

Plötzlicher Kindstod ist die Haupttodesursache von Säuglingen in den Industrienationen. Bei Postmortemuntersuchungen fand man veränderte in ihren Hirnstämmen. Daher erforschten die italienischen Wissenschaftler, wie eine veränderte zum Tod führen könnte. Zu diesem Zweck änderten das Forscherteam die autoinhibitorische Kapazität der , indem sie in transgenen Mäusen die überexprimierten. Dies führte zu sporadisch verlangsamten Herzschlag und Unterkühlung – zwar nur in einem begrenzten Entwicklungszeitraum, aber trotzdem häufig zum Tod führend. Solche Mäuse vermochten auch autonome Zielorgane nicht anzusprechen, um auf die Umweltherausforderungen zu reagieren.

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