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CD-Antigene: CD38 ist entscheidend für Sozialverhalten und mütterliche Pflege

ist ein transmembranes Glycoprotein mit Adenosindiphosphat-Cyclase-Aktivität. Das Protein katalysiert die Bildung des Ca2+ Signalmoleküls, aber seine Rolle im neuroendokrinen System ist unbekannt.

Die Forschergruppe um H. Higashida zeigt, daß adulte CD38 knockout (CD38-/-) Mäuse, männliche wie weibliche, merkliche Defekte im mütterlichem Pflege- und Sozialverhalten aufweisen, bzw. eine erhöhte lokomotorische Aktivität besitzen. Übereinstimmend waren die Blutspiegel von , aber nicht von , stark erniedrigt. Ersatz des OT durch subkutane Injektion von menschlichem CD38 oder Übermittlung des Proteins durch einen lentiviralen Vektor in den Hypothalamus erzeugte ein funktionierendes soziales Gedächtnis und mütterliches Pflegeverhalten in den CD38-/- Mäusen. OT-Sekretion durch Depolarisation und Ca2+ -Erhöhung in oxytocinergen neurohypophysalen Axon-Endigungen war in den CD38-/- Mäusen unterbrochen. CD38-Antagonisten konnten den gleichen Zustand bei CD38+/+ Mäusen hervorrufen.

Diese Ergebnisse enthüllen die Schlüsselrolle, die hinsichtlich der Ausschüttung von Neuropeptiden innehat. Dabei reguliert das Protein entscheidend das mütterliche und soziale Verhalten und könnte ein Faktor bei Störungen in der neuronalen Entwicklung sein.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „CD Antigens“:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Hormones“: