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Molekulare Psychatrie: Suizidgefahr durch Serotonintransporter 5-HTT

Selbstmord als Todesursache liegt innerhalb der Top 10 aller Todesursachen weltweit. Selbstmörderisches Verhalten ist eine psychische Störung, die intensiv erforscht wird. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, daß eine Verbindung zwischen dem Gen für 5-HTT und selbstmörderischem Verhalten besteht.

Allerdings haben eine Reihe alternativer Untersuchungen gegenteilige Ergebnisse ergeben. Möglicherweise spiegeln diese widersprüchlichen Forschungsergebnisse die Anwendung unzureichender Statistiken oder unterschiedlicher Populationen wider. D. Li und L. He von der Jiao Tong University, Shanghai in China haben die gesammelten Daten der letzten Jahre von europäischen und besonders von asiatischen Populationen benutzt, um in einer Meta-Analyse herauszufinden, ob die Daten genügend Anhaltspunkte dafür geben, daß eine statistische Signifikanz vorhanden ist. Außerdem haben sie versucht zu klären, warum es zu widersprüchlichen Ergebnissen in den vorliegenden Studien kommt. Die Meta-Analyse beinhaltet alle veröffentlichten Studien verschiedenster Forschungsmethoden bis Januar 2006. Die jetzigen Ergebnisse (39 Studien) unterstützen signifikant (p=0,0068) eine Beteiligung von 5-HTT-Serotonintransportern im Gehirn an der Entwicklung von selbstmörderischem Verhalten.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de

Antikörper aus dem Forschungsgebiet "Transporter":

Antikörper aus dem Forschungsgebiet "Hormone":