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Zelluläre mikroRNS stellt auch bei Säugetieren einen Virenabwehrmechanismus dar

-Interferenz durch nicht-kodierende mikroRNS (miRNS) repräsentiert bei und Nichtvertebraten eine wichtige Komponente der angeborenen Immunreaktion gegen .

Eine Rolle der zellulären miRNS in der Verteidigung gegen virale Infektionen wurde bei Säugetieren bisher nicht entdeckt.

I. M. Pedersen und ihre Kollegen von der Universität von Kalifornien (USA) zeigten nun, daß () die Expression vieler zellulärer miRNS rasend schnell verändert und daß 8 dieser -induzierten miRNS sequenzübereinstimmende Ziele innerhalb der genomischen des () haben.

Die Einführung synthetischer miRNS-Imitatoren dieser -induzierten miRNS reproduziert den antiviralen Effekt von auf -Replikation und -Infektion. Neutralisierung der antiviralen miRNS mit anti-miRNS verringert den antiviralen Effekt von auf .

In einem zusätzliche Experiment demonstrierten die Wissenschaftler, daß eine Behandlung mit zu einem signifikanten Rückgang der leberspezifischen miR-122-Expression führt. Von der miRNS miR-122 wurde gezeigt, daß sie für die -Replikation essentiell ist. Daher unterstützen die Ergebnisse die These, daß Säugetiere über das Interferonsystem ebenfalls zelluläre miRNS nutzen, um abzuwehren.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Immunologie:

Antikörper aus dem Gebiet RNS:

Antikörper aus dem Gebiet Virologie: