Antikörper für den Nachweis von Fibroblasten

Marker für Fibroblasten

sind Bildungszellen des Bindegewebes. Sie können sich zu verschiedenen Bindegewebszellen differenzieren und erhalten die des fibrillären Bindegewebes. Sie bilden die verschiedenen Matrixmoleküle im Narbengewebe, darunter z.B. Kollagene, Hyaluronsäure, Glykosaminglykane und Glykoproteine der extrazellulären Matrix, retikuläre und elastische Fasern oder Mucopolysaccharide. Letztere beeinflussen die beschriebene Zelldifferenzierung. Fibroblasten produzieren mit ihren FGF (Fibroblast Growth Factors) wichtige Wachstumsmediatoren für Endothelien und Zellen. Die Fibroblastenaktivität wird unter anderem von IL-1 und TNF beeinflußt.

ist das häufigste in Fibroblasten gefundene Intermediärfilament. Es dient daher als zuverlässiger Fibroblastenmarker. Das ist ein Glykoprotein aus Bindegewebszellen (Mesenchymzellen, Fibroblasten und Astrogliazellen), das ebenfalls zur Erkennung aller Fibroblasten und zugehöriger Zelllinien geeignet ist.

Wenn undifferenzierte Fibroblasten erkannt werden sollen, kann man das Antigen benutzen, das humane hämatopoetischen Vorläuferzellen markiert. Es kommt in den meisten Bindegeweben vor, auch in den Atemwegen, der Haut und der Blutgefäße. Ein weiterer humaner Differenzierungmarker für die Dermis, sind endogene Peroxidasen (B. Coulomb et al., 1983). Immunhistochemie mit dem zeigte dieses als ebenfalls dafür geeignet, Fibroblasten in der Haut zu markieren (K. Kuroda und S. Tajima, 2004).

Für aktivierte Fibroblasten ist ein besser geeignet, oder auch die , die in Epithelien, Endothelien, alveolären Makrophagen und in interstitiellen Zellen exprimiert wird.

Für die Erkennung von Myofibroblasten kann der der anti-alpha-Aktin Antikörper mit der Klonbezeichnung 1A4 aus glattem Muskelgewebe benutzt werden. Retikuläre Fibroblasten bilden das zelluläre Gerüst lymphoider und nicht-lymphoider Organe. Sie exprimieren , die als intrazelluläre Komponenten sehr gut zur Markierung solcher Fibroblasten verwendet werden können. Der Antikörper ABIN133811 von antikörper-online, der auf ein noch nicht beschriebenes Antigen aus dem Zytoplasma von Fibroblasten reagiert, erkennt die retikulären Fibroblasten der Maus.

Das kann in Mäusen ab Tag 8,5 p.c. nachgewiesen werden. Es kommt im Zytoplasma von Fibroblasten, jedoch nicht in Epithelzellen vor. Selten reagiert ein FSP1-Antikörper auch mit Parenchym. Bei Entzündungen, werden auch Epithelzellen von FSP1-Antikörpern markiert, die sich in diesem Fall wahrscheinlich in Fibroblasten umwandeln (F. Strutz et al., 1995).