Grundlegende experimentelle Leitlinien

Nachfolgend ist eine Liste der grundlegenden experimentellen Leitlinien für unterschiedliche Arten von Experimenten aufgeführt. Da diese Liste nicht vollständig ist (keine Liste könnte darauf Anspruch erheben, da Methoden und Techniken basierend auf der Art Ihres Experiments erheblich abweichen), empfehlen wir, die nachfolgenden Richtlinien bei der Planung und Durchführung Ihres Experiments hinzuzuziehen.

ELISA und biochemische Analyse-Kits

  • ELISA und biochemische Assay-Kits werden in der Regel als in sich geschlossene Einheiten versandt, die alle notwendigen Reagenzien für die Durchführung der Analyse enthalten. Bei der Durchführung eines ELISA-Tests verwenden Sie AUSSCHLIESSLICH die Reagenzien, die mit dem Kit geliefert werden. Tauschen Sie auf keinen Fall eine beliebige Komponente des Kits aus und verwenden Sie kein externes Reagenz, es sei denn, ein solcher Austausch wird speziell von dem Produkthandbuch, dem Hersteller oder durch antikörper-online angewiesen oder genehmigt.
  • Proben und Standards müssen mindestens in zweifacher Ausführung laufen, damit die Möglichkeit eines Anwender-/Gerätefehlers minimiert wird.
  • Führen Sie jedes Mal, wenn der Test durchgeführt wird, STETS das komplette Complement von Standards , die im Kit enthalten sind, doppelt aus.
  • Western blot

  • Eine angemessene Ladekontrolle ist für jedes durchgeführte Westernblot-Experiment notwendig. Wenn ein Sekundär-Antikörper für die Markierung verwendet wird, sollten derselbe Sekundär-Antikörper zur Markierung der experimentellen und Ladekontrollproben verwendet werden. Antibodies-online bietet eine Vielzahl von Antikörpern an, die mit den gängigsten Ladekontrollen kompatibel sind. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an einen unserer Support-Wissenschaftler.
  • Das Blockieren Ihrer Membran vor dem Anfärben ist notwendig, um eine unspezifische Bindung zu verhindern. Antibodies-online empfiehlt die Verwendung einer Lösung mit 5 % fettfreier Trockenmilch, 2 - 3 % BSA oder einen der gebräuchlichen handelsüblichen Blocking-Puffer, die für Westernblot-Anwendungen als geeignet zugelassen sind.
  • Wenn der Antikörper Ihr Ziel nicht zu erkennen scheint, kann es hilfreich sein, sicherzustellen, dass das Zielprotein tatsächlich im untersuchten Gewebe oder in der Zelllinie exprimiert ist. Antibodies-online erkennt eine experimentelle Nachweisführung, die eine Exprimierung auf Proteom-Ebene bestätigt, als auch eine kanonische Nachweisführung (z. B. durch eine Referenz in einer durch Fachkollegen begutachteten wissenschaftlichen Fachzeitschrift) an.
  • Die Signalstärke in einem Western blot-Experiment ist in hohem Maße abhängig von der Konzentration des Antigens in der getesteten Probe und kann je nach den verwendeten Primär- und Sekundär-Antikörpern beträchtlich schwanken. Es kann notwendig sein, das gleiche Experiment mit verschiedenen Primär -/Sekundär-Antikörperverdünnungen zu wiederholen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
  • IHC/IF

  • Viele Antikörper werden nur auf Gewebeschnitten zugelassen und getestet, die mittels einer bestimmten Methode konserviert wurden. Zum Beispiel sind Antikörper, die mit IHC(p) oder IF(p) markiert sind , nur für die Verwendung auf FFPE (mit Formalin fixierten, in Paraffin eingebetteten) Gewebeschnitten nach Antigenerkennung zugelassen. Während dies ganz sicher nicht eine Funktionstauglichkeit in nicht-genehmigten Anwendungen ausschließt, kann antibodies-online keine Garantie auf eine Anwendung erstrecken , die nicht ausdrücklich durch den Hersteller genehmigt wurde.
  • Bei der Durchführung von IHC/IF auf FFPE-Gewebeschnitten kann eine Antigenerkennung notwendig sein, um ein Epitop, das von einigen Antikörpern erkannt wird, zu demaskieren. Wenn Sie ein bestimmtes Protokoll für die Antigenerkennung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer technischen Support-Wissenschaftler.
  • Eine Blockierung Ihrer Probe ist notwendig, um eine unspezifische Bindung und ein übermäßiges Hintergrundsignal zu vermeiden. Antibodies-online empfiehlt die Verwendung einer Lösung mit 5 % fettfreier Trockenmilch, 2 bis 3 % BSA oder einen der gebräuchlichen handelsüblichen Blocking-Puffer, die für IHC/IF-Anwendungen als geeignet freigegeben sind.
  • Antibodies-online erkennt experimentelle Nachweise, die eine Exprimierung auf Proteom-Ebene bestätigen, als auch kanonische Nachweise (z. B. durch eine Referenz in einer durch wissenschaftlichen Fachzeitschrift) an.
  • Die Signalstärke in einem IHC- oder IF-Experiment ist in hohem Maße abhängig von der Konzentration des Antigens in der getesteten Probe und kann je nach den verwendeten Primär- und Sekundär-Antikörpern beträchtlich schwanken. Es kann notwendig sein, das gleiche Experiment mit verschiedenen Primär-/Sekundär-Antikörperverdünnungen zu wiederholen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
  • Durchflusszytometrie/FACS

  • Isotypkontrollen werden stets dringend empfohlen, wenn eine FACS/Durchflusszytometrie-Analyse durchgeführt wird. Eine optimal abgestimmte Isotypkontrolle hilft, einen Hintergrund herzustellen, und ermöglicht es dem Anwender, zwischen Signal und Rauschen zu differenzieren. Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl einer geeigneten Isotypkontrolle benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer technischen Support-Wissenschaftler.
  • Zytosolische und andere intrazelluläre Antigene machen vor einer FACS-Analyse eine Membranpermeabilisierung erforderlich. Permeabilisierungsreagenzien und Protokolle hängen vom Zelltyp und dem Membrantyp ab, der permeabilisiert werden soll.
  • Eine erfolgreiche FACS-/Durchflusszytometrie-Analyse ist stark abhängig von der Dichte der verwendeten Zellen. Die optimale Zelldichte variiert je nach Zelltyp, gemessenem/gemessenen Antigen(en) und der Analysemethode. Es kann notwendig sein, mehrere verschiedene Zelldichten auszuprobieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
  • Rekombinante Proteine

  • Es ist wichtig festzuhalten, dass, obwohl alle Anstrengungen unternommen werden, die endogene Struktur und Funktion während der rekombinanten Proteinproduktion zu erhalten, identische Eigenschaften unter Umständen nicht mit ihren nativen Gegenstücken teilen . Unterschiede in der Proteinfaltung und post-translationale Modifikationen können zu einem rekombinanten Protein führen, das andere Eigenschaften als sein natives Gegenstück hat. Diese Unterschiede können die Funktion und (in einigen Fällen) die Fähigkeit eines Antikörpers, das fragliche Protein zu erkennen, beeinträchtigen. Sofern nicht speziell im Datenblatt darauf hingewiesen oder durch unsere Mitarbeiter im technischen Support bestätigt wird, kann Antibodies-online nicht die funktionelle Aktivität von rekombinanten Proteinen oder die Kompatibilität zwischen Antikörpern und dazugehörigen rekombinanten Proteinen nicht garantieren.
  • Wenn Sie Hilfestellung benötigen, auf der Suche nach geeigneten Kontrollen sind oder grundlegende Richtlinien für jede andere Art von Experiment finden möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir sind Ihnen gerne bei der Planung Ihres nächsten Experiments behilflich.

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