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Apoptose

Der Begriff der Apoptose kennzeichnet eine Form des sogenannten programmierten Zelltodes. Im Gegensatz zur Nekrose wird die Apoptose aktiv durch die Zelle selbst initiiert. Da sie Teil des zellinternen Stoffwechsels ist, werden benachbarte Zellen nicht geschädigt.

Die Apoptose lässt sich in zwei Phasen unterteilen, nämlich die Initiationsphase und die Effektorphase. Die Initiationsphase kann auf dem extrinsischen (Apoptose Typ 1) oder dem intrinsischen Weg (Apoptose Typ 2) verlaufen. Der extrinsische Weg verläuft über die Trimerisierung eines Rezeptors der TNF-alpha-Familie, den sogenannten Todesrezeptor, wodurch Strukturen gebildet werden, die weitere Adaptermoleküle mit eigener Todesdomäne gebunden werden können. Über die Rekrutierung und Anbindung der Proteine TRADD und FADD erfolgt schließlich die Auslösung der Caspase-Kaskade durch die Caspase 8, wodurch über eine signalverstärkende Rückkopplung weitere Caspase 8? Moleküle aktiviert werden.

Abbildung: Immunfluoreszenz von humanen Fibroblasten (dermal), angefärbt mit Lamin A/C (Klon jol3)

Der intrinsische Weg verläuft offensichtlich unter anderem über die Freisetzung von Cytochrom C aus den Mitochondrien in das Zytoplasma. Dieser Weg kann etwa durch Tumorsuppressoren, wie das p53-Protein, ausgelöst werden, das etwa durch eine starke Schädigung der DNA aktiviert wird. p53 stimuliert die Expression pro-apoptotisch wirkender Mitglieder der Bcl-2 Familie.

Die Effektorphase führt schließlich zum Tod der Zelle. Sie ist unter anderem aktiv beteiligt am Abbau von Lamin und Actin.

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David Kitz Kramer