JNK-Signalweg

JNK-Signalweg
Mitogenaktivierte Proteinkinasen (MAP-Kinasen) steuern eine Reihe von zellulären Prozessen, wie beispielsweise das Wachstum, indem sie die Genexpression, Mitose, Proliferation und Differenzierung regulieren. Darüber hinaus sind MAP-Kinasen auch an der Steuerung der Apoptose beteiligt und regulieren somit das Gleichgewicht zwischen Zellproliferation und Zelltod.

MAP-Kinasen werden durch verschiedene Reize wie etwa Zellstress aktiviert und regulieren die resultierenden Signale durch eine Verstärkung oder Veränderung der Antwort, indem sie nachgeschaltete Effektoren aktivieren. Die Regulation durch die MAP-Kinasen erfolgt durch eine Reihe unterschiedlicher Phosphorylierungsereignisse.

MAP-Kinasen sind aufgrund ihrer Beteiligung an verschiedenen Krankheiten und Störungen, die von Stoffwechselstörungen, wie beispielsweise Insulinresistenz, bis zu Krebs und anderen malignen Erkrankungen reichen, Gegenstand intensiver Forschungsarbeiten.

JNK
Eine Hauptgruppe der MAP-Kinasen bilden die c-Jun N-terminalen Kinasen, die an bestimmten Stress-Reaktionen, wie beispielsweise auf osmotischen Schock, UV-Strahlung und sonstige Faktoren, beteiligt sind. Darüber hinaus sind diese MAP-Kinasen für die Steuerung von Stimulationen bestimmter Zytokine verantwortlich und somit an der Regulation von Entzündungsprozessen beteiligt.

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