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Leukämie

Abbildung: RARB Antikörper IHC Gewebsfärbung

Leukämie ist ein Krebs der Blutzellen und des Knochenmarks. Der Name Leukämie stammt von den griechischen Begriffen "Leukos", für die Farbe Weiß und "Aima", für Blut. Diese Bezeichnung beruht darauf, dass bei Leukämie ausschließlich die weißen Blutzellen, also die Leukozyten, betroffen sind. Andere Zellen, wie beispielsweise Erythrozyten (rote Blutkörper) oder Thrombozyten (Blutplättchen), sind nicht direkt betroffen. Im Jahr 2000 gab es ungefähr 256.000 Kinder und Erwachsene weltweit, die an einer Form von Leukämie litten. Weitere 209.000 starben im gleichen Jahr an dieser Erkrankung [1] .
Eine Liste von Antikörpern und entsprechenden Peptiden, die bei der fortschreitenden Forschung auf dem Gebiet der Leukämie eine Rolle spielen, finden Sie hier:

Name des Antigens Anwendung Peptid Antikörper
AHI1 / Jouberin ELISA - ABIN185303
BAALC ELISA, Western Blotting ABIN369346 ABIN334357
ELF2 / NERF ELISA - ABIN184789
FBP17 / FNBP1 ELISA, Western Blotting - ABIN185286
Nuleoplasmin / NPM1 Western Blotting ABIN369612 ABIN308339
SHP2 / PTPN11 ELISA, Western Blotting ABIN370044 ABIN184604
TRIB1 ELISA ABIN368682 ABIN263182
BLNK / SLP-65 ELISA, Western Blotting - ABIN184602
BCR ELISA, Western Blotting - ABIN257181
RAR-beta / RARB Immunhistochemie - ABIN258109

Es gibt vier verschiedene Kategorien der Leukämie, bei der verschiedene Klassen von Leukozyten betroffen sind. Zusätzlich unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Leukämie, deren Verläufe unterschiedlich sind. Der gesundheitliche Verfall verläuft bei der chronischen Leukämie langsamer, als bei der akuten Form. Morphologische Veränderungen der Zellen bewirken, dass die Leukozyten ihre normale Funktion nicht mehr ausüben können, das heißt, die Abwehr von Krankheitserregern ist gestört. Aufgrund dessen leiden Leukämiepatienten, unter anderem, an einer hohen Infektionsanfälligkeit und häufigen Fiebern.

Die anderen Symptome beruhen häufig auf einer gestörten Balance der Anzahl der anderen Blutzellen, wie zum Beispiel der Erythrozyten und Thrombozyten, was zu einer Mangelversorgung mit Sauerstoff führt und die Blutgerinnung stört. Dies führt zu Symptomen wie Gewichtsverlust, geschwollenen Lymphknoten, grippeähnlichen Symptomen, Müdigkeit, vergrößerter Leber und Milz, Schmerzen in Knochen und Gelenken und vielen anderen. Sowohl die genetischen, als auch die umweltbedingten Gründe für Leukämie sind bislang nicht befriedigend ergründet worden, was die Vorbeugung und Behandlung der Krankheit erschwert.

Hinweis: Auf antikoerper-online.de finden Sie mehr als 2.400 Antikörper für die Krebsforschung.


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