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Blockierungspeptide

Peptide sind kurze Ketten von Aminosäuren, die durch kovalente chemische Bindungen verbunden sind. Kovalente Bindungen entstehen durch Verknüpfung der Carboxylgruppe der einen Aminosäure mit der Aminogruppe der anderen. Trotz neuerlicher Fortschritte in der Peptidtechnologie, die es möglich gemacht hat, Peptide mit einer Länge von 150 Aminosäuren zu synthetisieren, unterscheiden sich Peptide typischerweise in ihrer Länge von Proteinen. Biologische Peptide bestehen aus ungefähr 50 Aminosäuren.

Blockierungspeptide sind Peptide, die spezifisch an einen Zielantikörper binden und so die Antikörperbindung verhindern. Dies beruht darauf, dass das Peptid dem Epitop das durch den Antikörper erkannt wird. An das Blockierungspeptid gebundene Antikörper binden nicht mehr an das Epitop im Protein. Dieser Mechanismus ist sinnvoll, wenn unspezifische Bindung gefragt ist, zum Beispiel beim Western Blotting (Immunoblot) und in der Immunohistochemie (IHC).

Unspezifische Bindung ist normalerweise unter den polyklonalen Antikörpern weiter verbreitet, kann aber auch bei monoklonalen auftreten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass beim Inkubieren eines Western Blots mit einem Primärantikörper mehr als eine Bande auftritt. Eine Bahn mit blockierten Antikörpern und eine Bahn mit funktionellen Antiköpern in Parallelansätzen unter gleichen Bedingungen ermöglicht die Unterscheidung zwischen unspezifischen und spezifischen Banden. Dasselbe Prinzip ist auch in der Immunohistochemie (IHC) anwendbar.

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