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Makrophagen in Lymphknoten beseitigen Viren in der Lymphe und präsentieren sie antiviralen B-Zellen
Gebiete: Immunologie
Lymphknoten verhindern die systemische Ausbreitung von Pathogenen wie Viren, die das periphere Gewebe infizieren, nachdem sie die Barrieren der Körperoberfläche überwunden haben.
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Die Histondemethylase JHDM2A ist essenziell für die Spermatogenese
Gebiete: DNS
Aktuelle Studien deuten darauf hin, daß Histon-Lysinmethylierungen, ähnlich wie andere kovalente Modifikationen, Enzym-katalysierte Umkehrreaktionen unterliegen.
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Der Immunrezeptor Tim-3 fördert eine Gewebeentzündung
Gebiete: Entzündung
CD4-T-Helferzellen-1 (TH1) sind wichtige Entzündungsmediatoren und werden von mehreren Signalwegen reguliert, u.a auch durch den negativen Immunrezeptor Tim-3.
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Methylierung von Histon H3R2 durch PRMT6 bzw. H3K4 durch einen MLL-Komplex schließen sich gegenseitig aus
Gebiete: Transkriptionsfaktoren
Das eukaryote Genom kann in aktive (euchrome) sowie inaktive (heterochrome) Chromatindomänen eingeteilt werden. Post-translationale Modifikationen der Histone sind der Schlüssel zur Definition dieser funktionalen Zustände, insbesondere der Promotorregionen.
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Unterschiedliche Empfindlichkeit verschiedener Gedächtniszelltypen gegenüber H2O2-induzierter Apoptose
Gebiete: Apoptose, Immunologie
CD4+ und CD8+ Gedächtnis-T-Zellen können in zentrale und Effektorgedächtniszellen eingeteilt werden. Diese Gruppen werden durch verschiedene Zielsuchmuster und Zielfunktionen charakterisiert.
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Eine häufige Variante des Interleukin-6-Rezeptorgens erhöht IL-6-Rezeptor- und IL-6-Werte ohne weitere Entzündungseffekte
Gebiete: Entzündung, Zytokine
Interleukin-6 (IL-6) ist ein wichtiges Entzündungszytokin, das seine Signale an die meisten Gewebe sendet, indem es an seinen löslichen Interleukin-6-Rezeptor bindet und einen Komplex mit Glykoprotein (gp)130 bildet.
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Zelluläre mikroRNS stellt auch bei Säugetieren einen Virenabwehrmechanismus dar
RNS-Interferenz durch nicht-kodierende mikroRNS (miRNS) repräsentiert bei Pflanzen und Nichtvertebraten eine wichtige Komponente der angeborenen Immunreaktion gegen Viren.
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Rheb aktiviert mTOR, indem es FKBP38 entgegenwirkt
Gebiete: Zellzyklus
Das Säugetierprotein mTOR ist ein zentraler Regulator des Zellwachstums. Seine Aktivität wird von Rheb kontrolliert, einer Ras-ähnlichen, kleinen Guanosin-Triphospatase (GTPase).
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Ein bifunktionales Bakterienprotein verbindet GDI-Ablösung und Rab1-Aktivierung
Gebiete: Bakterien
Rab Guanosin-Triphosphatasen (GTPasen) regulieren den Vesikelverkehr in eukaryoten Zellen, indem sie sich reversibel mit Lipidmembranen vereinigen.
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Kidney Intl: Die Rolle von YB-1 bei chronischen Nierenerkrankungen
TGF-ß1 wird von proximalen Tubuluszellen (PTZ) synthetisiert und ist ein wichtiger Stimulus für Fibrose bei progressiven Nierenerkrankungen.
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Das Fortschreiten der Replikationsgabelgression regelt sich über Histonangebot und -bedarf
Gebiete: DNS
Asf1 scheint für die Feinabstimmung der Replikationsgabel während der DNS-Replikation verantwortlich zu sein, sowie für Histonangebot und -bedarf.
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Die Deubiquitinase DUBA regelt die Typ I Interferon Produktion
DUBA (Deubiquitinating Enzyme A) stellte sich als negativer Regulator des angeborenen Immunsystems heraus. Eine aktuelle Studie des Biotechnologie-Unternehmens Genentech (USA) deckte das deubiquitinierende Enzym mit der Eierstocktumordomäne als Regler der Interferon Typ 1 (IFN-1) Produktion auf. Die IFN Typ 1 Produktion ist essentiell für die Immunverteidigung und wird von PRR (pattern-recognition receptors) des angeborenen Immunsystems ausgelöst.
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RNF8 Ubiquitinligase bestimmt die Reaktion auf DNS-Schäden
Gebiete: DNS, Zellzyklus
Die Phosphorylierung von MDC1 und der Ubiquitinligase RNF8 manipuliert die Reaktion von Zellen auf DNS-Schäden. N. K. Kolas, J. R. Chapman und S. Nakada vom Samuel Lunenfeld Forschungsinstitut (Kanada) und von der Universität Cambridge (UK) entdeckten, daß RNF8 für Ubiquitinkonjugationen und die Ansammlung von 53BP1 und BRCA1 an Bruchstellen der DNS verantwortlich ist.
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IRE1 Signalgebung beeinflusst "Zellschicksal"
Gebiete: Apoptose
Steht das endoplasmatische Retikulum (ER) unter Streß, so werden eine Reihe von Signalwegen aktiviert, die kollektiv als UPR (unfolded protein response) bezeichnet werden.
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Menin kontrolliert das Wachstum von ß-Zellen in schwangeren Mäusen und führt bei Überexpression zu Diabetes
Gebiete: Diabetes
Während der Schwangerschaft wachsen die mütterlichen Langerhans-Inseln, um den physiologischen Anforderungen gerecht zu werden. Der Mechanismus, der das adaptive Wachstum der Inseln reguliert, ist aber nur unzureichend erforscht.
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Smad4-Deletion führt zu normaler Erythropoese, aber starker Polypenbildung und Anämie
Gebiete: Entzündung, Onkologie
Der Tumorsuppressor Smad4 vermittelt Signale der TGF-beta (transforming growth factor beta) Ligandensuperfamilie. Vorhergehende Studien haben gezeigt, daß mehrere Mitglieder der TGF-β Familie wichtige Funktionen in der Hämatopoese übernehmen.
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Lymphknotenchemokine erhalten die Beweglichkeit von T-Lymphozyten
Gebiete: Chemokine, Immunologie
Die Beweglichkeit von Lymphozyten in den Lymphknoten wird von Chemokinen geregelt. Der Beitrag von Integrinen zu ihrer Beweglichkeit ist noch unklar.
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Dock2 kontrolliert Differenzierung von T-Zellen und intrazellulären Verkehr der Interleukin-4-Rezeptor-alpha-Untereinheit
Gebiete: Immunologie, Zytokine
Die Linientreue der CD4-positiven T-Zellen wird von Signalen über den T-Zellrezeptor und Zytokinrezeptoren koordiniert.
Y. Tanaka von der Kyushu Universität und weitere Mitarbeiter aus ganz Japan entdeckten, daß Mäuse, denen Dock2 (ein Rac-Aktivator in Lymphozyten) fehlte, Allergiekrankheiten entwickelten. Die Krankheiten entstanden durch einen Mechanismus, der von CD4+ T-Zellen und dem Interleukin-4-Rezeptor (IL-4-R) abhängig ist. » Weiterlesen
Korezeptor-Feinabstimmung: Zytokinsignale passen die CD8-Korezeptorexpression an die Selbstspezifität der TCR an
Gebiete: Immunologie, Zytokine
Immunität über T-Lymphozyten erfordert ein langes Leben jener T-Zellen, die Eigenantigene erkennen können, aber nicht autoreaktiv sind.
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IgH Klassenwechsel und Translokationen entstehen durch einen nichthomologen end joining Signalweg
Die Exons in der variablen Region des Immunglobulins sammeln sich in entwickelnden B-Zellen durch somatische Rekombination (auch V(D)J = Variable Gene (V), Diversitätsgene (D) und Joining genes (J)).
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Umwandlung reifer B-Zellen zu T-Zellen durch Entdifferenzierung
Gebiete: Immunologie, Onkologie
Linientreue und Ausdifferenzierung zu einem reifen Zelltyp scheinen einseitige, irreversible Prozesse zu sein.Die Differenzierung blutbildender Vorläuferzellen zur B-Zellinie und ihre Entwicklung zu reifen B-Lymphozyten hängen stark von den Transkriptionsfaktoren ab, die vom Pax5-Gen (paired box gene 5) kodiert werden.
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Die Koaktivierung mehrerer Rezeptor Tyrosin Kinasen in Tumoren beeinflußt die Wirksamkeit gezielter Krebstherapien
Gebiete: Medikamente, Onkologie
Gezielte Therapien, die Rezeptor Tyrosinkinasen (RTKs) und den downstream Phosphatidylinositol-3-Kinase (PI3K) Signalweg hemmen, haben schon vielversprechende anti-Krebsaktiviät erkennen lassen. Ihr Effekt auf Glioblastome (Glioblastoma multiforme = GBM) und andere solide Tumore war allerdings eher bescheiden.
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Methylsalicylat als wichtiges mobiles Signal für die erworbene Immunresistenz der Pflanzen
Bei Pflanzen ist das mobile Signal, das für die SAR (systemic acquired resistance) verantwortlich ist, nur schwer zu erfassen. Als SAR bezeichnet man bei Pflanzen den organismusweiten Zustand gesteigerter Abwehr nach einer Infektion.
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In Situ Visualisierung einer endogenen CD8 T-Zellreaktion auf Infektion
Das Einfassen (mounting) einer schützenden Immunreaktion hängt sehr von der Bewegung der Zellen innerhalb der Lymphorgane ab.
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Insulin reguliert die Glukoneogenese durch Hemmung des Koaktivators TORC2
Gebiete: Diabetes
Während des Essens verhindert zirkulierendes Pankreas-Insulin die Glukoseproduktion der Leber durch die Aktivierung der Serin/Threonin-Kinase AKT und anschließende Phosporylierung des Forkhead-Transkriptionsfaktors FOXO1.
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