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Adenovirus Small e1a ändert das Muster von Histonmodifikationen
Ein Forscherteam der Universität von Kalifornien zeigte kürzlich, daß die Adenovirus small e1a (early region 1a) Proteininteraktion mit p300 und CBP zu einer dreifachen Reduktion der gesamten zellulären Histon H3 Lysin-18 (H3K18) Acetylierung führt. CBP und p300 scheinen für die Reaktion an dieser Stelle essentiell zu sein, weil nach der Ausschaltung ihrer Gene eine spezifische Hypoacetylierung an H3K18 auftritt. Das SV40 T Antigen konnte ebenfalls eine H3K18-Hypoacetylierung auslösen.
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Pflanzliche Immunität benötigt eine Konformationsänderung von NPR1 durch S-Nitrosylation und Thioredoxine
NPR1 wird über die antagonistische Wirkung von S-Nitrosoglutathion und Thioredoxinen reguliert, wie Yasuomi Tada und weitere Mitarbeiter der Duke Universität (USA) berichteten.
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Die Ausbreitung von Ras-Aktivität durch die Aktivierung einzelner Dendriten-Dornfortsätze
Gebiete: Neurologie
Wissenschaftler der Watson Schule für Biologische Wissenschaften entdeckten kürzlich, daß Kalziumionen-abhängige synaptische Signale in Neuronen mehrere Synapsen über eine kurze Strecke in Dendriten zu verbinden vermögen. Einzelne dendritische Dornfortsätze enthielten Ansammlungen von Kalziumionen vom Dendriten und anderen Dornfortsätzen. Die Kalziumansammlungen wurden von dem N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptor vermittelt.
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Autophagie ist unverzichtbar für die Präimplantationsentwicklung muriner Embryonen
Gebiet: Autophagie Metabolismus
Der autophagische Abbau im frühen Embryo scheint essenziell für die Präimplantationsentwicklung von Säugetieren zu sein. Eine Forschergruppe der Medizinischen und Zahnmedizinischen Universität Tokio in Japan untersuchte den Abbau mütterlicher Proteine in Oozyten ab der Befruchtung.
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Behinderung der NF-{kappa}B Signalgebung durch bakterielle Proteine als Strategie gegen die angeborene Immunabwehr
Gebiete: Bakterien, Immunologie
Das bakterielle N-3-oxo-dodecanoyl Homoserin-Lacton (C12) behindert selektiv die Regulation von NF-κ-B Funktionen in aktivierten Säugetierzellen, wie eine Forschungsgruppe des Scripps Forschungsinstituts (USA) berichtete. Der nukleare Transkriptionsfaktor NF-κ-B ist unverzichtbar für die Verteidigung des Körpers gegen einfallende Mikroben. Die Aktivierung von NF-κ-B kontrolliert die angeborene Immunabwehr und zerstört so gefährliche Pathogene.
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Anormale Reaktion auf virale Infektion von CD8+ T-Zellen ohne T-bet und Eomesodermin
CD8+ T-Zellen, die defekte T-bet und Eomesodermin (Eomes) Transkriptionsfaktoren besitzen, konnten den Körper nachgewiesenermaßen nicht gegen das lymphozytäre Choriomeningitis-Virus (LCMV) verteidigen, wie eine Studie der Universität von Pennsylvania zeigte.
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Eco1-abhängige Cohesin-Acetylierung während der Verbindung von Schwesterchromatiden
Gebiete: Zellzyklus
Eco1 verändert das Protein Cohesin, um seine Bindung an den Schwesterchromatiden während der Mitose zu stärken. Diese Beobachtung machten Wissenschaftler des Krebsforschungsinstituts in London.
Schwesterchromosomen bleiben durch chromosomale Cohesinkomplexe ab dem Zeitpunkt ihrer Synthese in der S-Phase der Mitose miteinander verbunden. Dieser Vorgang ist abhängig von der Acetyltransferase Eco1. Eco1 wird mit der Replikationsgabel in Zusammenhang gebracht, der zugrundeliegende Mechanismus ist aber noch unklar. » Weiterlesen
Schwesterchromosomen bleiben durch chromosomale Cohesinkomplexe ab dem Zeitpunkt ihrer Synthese in der S-Phase der Mitose miteinander verbunden. Dieser Vorgang ist abhängig von der Acetyltransferase Eco1. Eco1 wird mit der Replikationsgabel in Zusammenhang gebracht, der zugrundeliegende Mechanismus ist aber noch unklar. » Weiterlesen
Identifizierung von erblichen Komponenten für Autismus
Gebiete: Neurologie
In einer aktuellen Studie berichtet eine Forschungsgruppe der Harvard Universität von den Ergebnissen einer Rastersuche nach Autismus-assozierten Genloki. Das Ziel der Studie war, erbliche Grundlagen für Autismus-ähnliche Krankheiten zu finden.
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Ein neues Licht auf den pflanzlichen Metabolismus
Gebiete: Pflanzenphysiologie, Metabolismus
Die Erforschung pflanzlicher Metabolismen hat ein neues goldenes Zeitalter erreicht. Die Kombination biochemischer Methoden und genetischer Technologien ermöglichen das Erreichen hoher Ziele, darunter die Balance der Ernährung der Weltpopulation für optimale Gesundheit, erneuerbare chemische Rohstoffe und die Entwicklung von Biokraftstoffen.
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Von Pflanzen produzierte monoklonale Antikörper – Neues vom pflanzlichen Genepharming
Die Idee, ganze Pflanzen als Fabriken zu benutzen, die Medikamente produzieren, blühte seit es den ersten Wissenschaftlern gelang, Antikörper aus einer genveränderten Tabakpflanze zu gewinnen. In der Theorie werden therapeutische Proteine, Antikörper und Impfstoffe kostengünstig von riesigen Feldern genveränderter Pflanzen geerntet.
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Endotheline sind vaskuläre axonale Wegweiser bei der Entwicklung sympathischer Neurone
Gebiete: Neurologie, Signalgebung
Vaskuläre Endotheline scheinen essenziell für die axonale Wegfindung und daher für das sich entwickelnde Nervensystem zu sein.
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Der Transkriptionsfaktor EBF beschränkt die alternativen Zelllinie-Optionen von Stammzellen und fördert die Entwicklung zu B-Zellen unabhängig von Pax5
Gebiete: Immunologie
In Abwesenheit des early B cell factor (EBF) scheinen 'erweiterbare' und klonale lymphoide Vorläuferzellen ihr myeloides Potential zu behalten, wie eine Forschergruppe der Universität von Chicago (USA) herausfand. Von EBF wird angenommen, daß es in der Differenzierungsbegrenzung und B-Zellentwicklung eine Rolle spielt, wofür auch der Transkriptionsfaktor Pax5 benötigt wird. EBF induziert Pax5 und hemmt die Expression der Transkriptionsfaktoren C/EBPalpha, PU.1 and ID2.
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Smad3 und NFAT induzieren die Foxp3-Expression über einen Enhancer
Gebiete: Immunologie
Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania haben ein Modellsystem zur Analyse von Foxp3-Induktionsmechanismen entwickelt und identifizierten hierin einen Enhancer des Gens, der in primären T-Zellen aktiviert wird.
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CD160 hemmt die Aktivierung humaner CD4+ T-Zellen durch Interaktion mit dem herpes virus entry mediator (HVEM)
Gebiete: Immunologie
Die Expression von CD160 ist gesteigert, wenn CD4+ T-Zellen aktiviert sind. CD160 ist ein Mitglied der Immunglobulin Überfamilie und wird sowohl in zytolytischen Lymphozyten als auch in einigen unstimulierten CD4+ T-Zellen exprimiert. Wissenschaftler des Dana Farber Instituts (USA) zeigten, daß die Vernetzung von CD160 mit einem monoklonalen Antikörper die CD3- und CD28-vermittelte T-Zellaktivierung stark hemmt.
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Ex vivo Glykanveränderung von CD44 programmiert die Austauschvorgänge menschlicher multipotenter mesenchymaler Stromazellen mit Knochen
Die HCELL-Glykoform von CD44 vermittelt den Tropismus für Knochen, wie Wissenschaftler der Harvard Universität herausfanden. Sie entdeckten einen übersetzbaren Fahrplan für die Programmierung zellulärer Austauschvorgänge durch chemische Veränderung von Glykanen eines bestimmten Membranglykoproteins.
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Dok1 führt bei fettreicher Ernährung zu einer Adipozytenhypertrophie und Fettleibigkeit durch Modulation der PPAR-γ Phosphorylierung
Gebiete: Metabolismus, Signalgebung
Dok1 fördert die Adipozytenhypertrophie, so berichten Wissenschaftler der Universität Kobe in Japan. Das Protein wirkt gegen den hemmenden Effekt von ERK auf PPAR-γ (peroxisome proliferator-activated receptor) und könnte Individuen für eine ernährungsbedingte Fettleibigkeit prädisponieren.
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Brustmilch überträgt Antigene, die Toleranz induzieren und vor Bronchialasthma schützen
Gebiete: Allergie, Immunologie
Antigene, die über die Brustmilch auf neugeborene Mäuse übertragen werden, bewirken einen Antigen-spezfischen Schutz vor Atemwegserkrankungen, wie Forscher der Nice-Sophia Antipolis Universität in Frankreich nachweisen.
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Interleukin 17-produzierende T Helferzellen und Interleukin 17 dirigieren die Keimzentrumentwicklung autoimmuner BXD2-Mäuse
Interleukin-17 (IL-17) ist ein Zytokin, das mit Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht wird. Nach einer neuen Studie kann es Autoimmunerkrankungen über einen anderen Mechanismus als den seiner entzündungsfördernden Effekte auslösen.
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Hinweise auf veränderte Papillomavirus DNS durch Cytidindeaminase APOBEC3 in gutartigen und präkanzerösen Verletzungen
Cytidindeaminasen der APOBEC3-Familie sind alle spezifisch für einzelsträngige DNS, die während der Replikation oder Transkription doppelsträngiger DNS entblößt wird. In menschlichen Keratinozyten und in der Haut werden drei APOBEC3-Gene exprimiert: hA3A, hA3B und hA3H. Sie können zur Entdeckung genetischer Veränderungen in HPV (human papillomavirus) DNS genutzt werden.
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Im Mausmodell schützt ein TLR-5 Agonist vor radioaktiven Strahlenschäden
Eine Forschergruppe des Roswell Park Krebsinstituts (USA) untersuchte den Apoptose-unterdrückenden Effekt von Tumorzellen im Zusammenhang mit gesunden Zellen, die schädigender radioaktiver Strahlung ausgesetzt wurden.
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Neue Manipulationsmöglichkeiten für Notch-Rezeptoren
Der Notch-Signalweg ist für die korrekte Entwicklung vieler Gewebe und Zelltypen verantwortlich. Aktuelle Untersuchungen verbinden Mutationen und/oder abnorme Signalgebung der Notch-Rezeptoren mit der Entstehung menschlicher Krankheiten. Deshalb ist der Notch-Signalweg ein vielversprechendes therapeutisches Ziel. Leider gab es bis vor kurzem keine spezifischen Inhibitoren und/oder Agonisten für menschliche Notch-Rezeptoren (NOTCH1-4), weshalb diese Möglichkeiten noch weitestgehend unerforscht sind.
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Antivirale CD8+ T-Zellen werden in der peripheren interfollikulären Region der Lymphknoten aktiviert
Gebiete: Immunologie, Virologie
Die Antigenpräsentation in der Lymphknotenperipherie hat eine wichtige Funktion in der Aktivierung antiviraler CD8+ T-Zellen. Es wurde bisher angenommen, daß antivirale CD8+ T-Zellaktivierung hauptsächlich an den Ausgangsstellen der Lymphozyten stattfinden würde, die an den tieferen Lymphknotenvenolen liegen.
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PTPRZ1 ist ein mögliches Prädispositionsgen für Schizophrenie
Gebiete: Signalgebung
Die Gene, die für MAGI und RPTPβ codieren, konnten signifikant mit dem Auftreten einer Schizophrenie assoziiert werden. Das Gen, das RPTPβ codiert, heißt PTPRZ1 und scheint in der Schizophrenie-Ätiologie von Bedeutung zu sein.
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Der Fortpflanzungsstatus der Honigbiene wird über eine Nahrungs-abhängige DNS-Methylierung kontrolliert
Gebiete: DNS
Wenn man die Expression der DNS-Methyltransferase Dnmt3 in frisch geschlüpften Apislarven still legt, stellt sich ein Gelee royal-ähnlicher Effekt auf die Larvenenwicklung ein. Nach Angaben von Wissenschaftlern der Australischen Nationaluniversität wuchs die Mehrheit der Larven, die mit Dnmt3 siRNS behandelt wurden, zu Königinnen mit vollentwickelten Eierstöcken heran.
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Listeriolysin O befähigt Listeria monocytogenes zur Replikation in den Vakuolen von Makrophagen
Gebiete: Bakterien, Immunologie
Eine aktuelle Studie zeigte, daß Listeria monocytogenes sich in den Vakuolen von Makrophagen vermehren kann. Cheryl L. Birmingham und ihr Team von der Universität Toronto in Kanada untersuchten die Bakterien in großen LAMP+ Kompartimenten, die sie SLAPs (spacious Listeria-containing phagosomes) nannten. Die SLAPs konnten auch in vitro beobachtet werden und stellten sich als nicht-azide und nicht-degenerative Abteile heraus, die autophagieabhängig hergestellt werden.
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