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Behandlung mit EGFR-Antikörpern führt zu Magnesiummangel

Vorangegangene Untersuchungen legen nahe, daß bei Patienten, die mit zur Behandlung von Kolorektalkarzinomen behandelt wurden, ein Magnesiummangel auftritt. Es ist noch nicht bekannt, wie diese Nebenwirkung entsteht und ob alle oder nur ein Teil der Patienten davon betroffen sind.

S. Tejpar und ihr Team vom Universitätsklinikum Gasthuisberg in Leuven in Belgien maßen die Magnesiumkonzentrationen in einer Gruppe von 98 Patienten mit Kolorektalkarzinomen, die mit mit oder ohne kombinierte Chemotherapie behandelt wurden. 16 Patienten mit alleiniger Chemotherapie dienten als Kontrollen.
95 Patienten hatten während der Behandlung mit eine reduzierte Magnesiumkonzentration im Blut. Eine 24h Urinanalyse und ein intravenöser Magnesiumbelastungstest zeigten eine defekte Magnesiumreabsorption der Niere. -hemmende Antikörper führen also bei den meisten Patienten zu Hypomagnesämie. scheinen daher eine zentrale Rolle bei der Regulation des Magnesiumhaushalts zu spielen. Zukünftige Studien sollten sich daher mit den Effekten von Exposition und Zielaffinität der Antikörper beschäftigen.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet Krebs: