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Der Verlust von Cbl-b bietet einen Schutz vor transplantierten und spontanen Tumoren

Das Schwierige an der Auslösung einer Antitumor-Immunreaktion ist, daß + unfähig sind auf Tumore zu reagieren, wenn diese keine kostimulatorischen Signale abgeben. Diese Tumoren werden zudem von einem immunosuppressiven Umfeld geschützt, wie es z.B. von erzeugt wird. wird entweder von den Tumorzellen selbst produziert, oder durch das Eindringen in Treg-Zellen, die oft zu Toleranz oder Anergie der tumorspezifischen führt.

J. Y. Chiang und seine Kollegen von der Columbia University zeigten jetzt, daß die in vitro Aktivierung von Cblb-/- + nicht von einer -Kostimulation abhängig und gegen die -Suppression resistent ist.
In vivo Experimente ergaben, daß Cblb-/- Mäuse, aber nicht die Wildtyp-Kontrolltiere, eingeimpfte Lymphome abstoßen, die nicht den Liganden B7 exprimieren. Der Einsatz der Clbl-/- Mutation bei tumoranfälligen Mäusen mit Louis-Bar-Syndrom verringerte das Auftreten von spontanen Thymuslymphomen.

Immunohistologische Studien mit und Durchflußzytometrie mit , , , , und für die Färbung zeigten, daß E. G7 Tumore von Cblb-/- Mäusen zahlreiche infiltrierende + enthielten. Der Transfer von aufgereinigten Cblb-/- + in Mäuse mit E. G7 Tumoren bewirkte eine effiziente Beseitigung bereits etablierter Tumore.
Eine Entfernung von Cbl-b kann also eine effektive Strategie für die Auslösung einer Immunreaktion gegen eingeimpfte und auch spontane Tumoren sein.

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