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Relaxin als kardiovaskuläres Medikament?

ist ein prototypisches der gleichnamigen Proteinfamilie, die u.a. aus besteht.

ist am besten für seinen Einfluß auf das weibliche Reproduktionssystem bekannt, wo es in erster Linie für die Verlängerung der Symphyse und „softening“ der Gewebe des Geburtskanals verantwortlich ist. Es stimuliert auch die Entwicklung der Brust, der Gebärmutter und unterstützt den Ruhezustand der Gebärmuttermuskulatur. In den letzten Jahren haben sich allerdings Hinweise darauf angesammelt, dass mehrere verschiedene Effekte sowohl auf reproduktive, als auch auf nicht-reproduktive Organe, Gewebe und Zellen haben kann und so als eine Art „Manager-Hormon“ agiert, um eine vielzahl physiologischer Veränderungen zu optimieren, die während der Schwangerschaft stattfinden.

Zu den spezifischen Zielorganen von gehören die Blutgefäße und das Herz. ist ein starker Vasodilatator der systemischen und koronaren Blutgefäße. Dabei spielt ein Stickoxid-abhängiger Prozess eine Rolle, worüber die Herzschlagrate beeinflusst wird. Die Erkennung der vielen möglichen Rollen von in der Pathopysiologie kardiovaskulärer Erkrankungen und nicht zuletzt der möglichen therapeutischen Anwendungsgebiete von , bleibt eine schwierige Herausforderung.

Basierend auf den bekannten biologischen Wirkungsgebieten von wird es offensichtlich, dass die möglichen Felder klinischer Forschung mit menschlichem als ein kardiovaskuläres Medikament bei ischämischen Herzkrankheiten (akute und chronische myokardiale Infarkte), Herzfibrose, Zelltransplantation für Reparatur des Herzens und bei arteriellen Verschlußkrankheiten liegen. Die Verfügbarkeit eines homologen menschlichen Peptids, Kenntnisse über seine pharmakologischen, pharmakinetischen und pharmakodynamischen Eigenschaften und ein steigendes Interesse klinischer und pharmazeutischer Firmen sollte synergetisch wirken, um von der Laborbank auf den Nachttisch zu bringen.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet "Hormones":