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Unterschiedliche Expressionsregulation der „early light-induced proteins"

Die in höheren Pflanzen sind nukleinsäurekodierte, durch Lichtstreß induzierte Proteine in den Thylakoidmembranen und mit light-harvesting chlorophyll (LHC) a/b-binding proteins verwandt. Es wurde eine lichtschützende Funktion für vorgeschlagen.

Mounia Heddad und Hanna Norén zeigten nun, daß nach einer 2-stündigen Lichtexposition von Arabidopsisblättern, und beide gleichstark mit monomeren (mLhcb) und trimeren (tLhcb) Populationen aus dem Photosystem II (PSII) ko-isoliert werden können.

Eine längere Lichtaussetzung führte zu größeren Mengen an in im Vergleich zu , weil die -Menge abnahm.

Die Forscher zeigten, dass die Expression von und -Transkripten in den lichtausgesetzten grünen Blättern auf unterschiedliche Weise reguliert wird. Die Ansammlung von -Transkripten und –Proteinen steigt beinahe linear mit der Verstärkung der Lichtintensität und korreliert mit dem Grad an Photoinaktivierung und Lichtschäden an PSII Reaktionszentren. Eine schrittweise Ansammlung von wird ausgelöst, wenn 40 % der PSII Reaktionszentren beschädigt werden.

Die unterschiedliche Expression von und kommt auch in präadaptierten oder alternden Blättern, die Lichtstress ausgesetzt werden, vor. Jedoch fehlt bei diesen Blättern eine Korrelation zwischen Transkript- und Proteinansammlung. In diesem System korreliert die Akkumulation von , aber nicht mit der Stärke des Lichtschadens. Anhand von Pigmentanalysen, Messungen der PSII-Aktivität und Proben des Oxidationsstatus von Proteinen, schlagen Heddad und Norén vor, dass die Diskrepanz zwischen -Transkriptmenge und Proteinmenge in lichtstressangepaßten oder alternden Blättern von der Anwesenheit eines lichtschützenden Anthocyanins oder geringerer Chlorophyllverfügbarkeit herrührt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet "Pflanzenphysiologie":