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Allergien: Auswirkung der Fettsäure Docosahexaensäure auf die Produktion von IgE in humanen B-Zellen
Etwa ein Viertel der Deutschen leidet in der momentanen Pollenflugsaison an einer Typ I Allergie, dem sogenannten Heuschnupfen. Eine aktuelle Studie des Allergy-Center-Charité in Berlin hat Belege dafür gefunden, dass Fettsäuren, wie sie in unserer Nahrung vorkommen, einen Einfluss auf die IgE Aktivität hat. Die Berliner Forscher werfen damit die Frage auf, welche Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Allergien zugedacht werden muss.
Eine sogenannte Typ I Allergie wird durch Immunglobulin E (IgE) vermittelt. Dabei kommt es zur Überreaktion gegen Substanzen die für den Körper harmlos sind, wie zum Beispiel Pollen, aber eine starke immunologische Reaktion auslösen. In Deutschland leiden circa 18% der Bevölkerung am sogenannten Heuschnupfen, der von Pollen ausgelöst wird. Schätzungen besagen, dass vermutlich jeder vierte Deutsche an irgendeiner Form von Allergie leidet.
Auf zellularer Ebene sind die Abläufe einer allergischen Reaktion bereits recht gut erforscht. Bei der Entwicklung einer Allergie sind Interaktionen von T- und B-Lymphozyten mit einem Antigen- dem sogenannte Allergen- von Bedeutung, bei denen es zur Bildung einer großen Menge IgEs kommt. Diese IgEs sind spezifisch für das Antigen. Sie binden im weiteren Verlauf an mit Histamin beladene Mastzellen. Diese Reaktion wird als Erstkontakt bezeichnet und löst noch keine allergische Reaktion aus, bereitet sie aber vor.
Erst beim Zweitkontakt kommt es zu der allergischen Reaktion. Die für das Allergen spezifischen und an Mastzellen gekoppelten IgEs, binden dabei an das Allergen und sorgen so für eine Ausschüttung von Histamin, Leukotrienen und Prostaglandinen. Diese Entzündungsmediatoren lösen die bekannten Symptome aus, wie beispielsweise Jucken, Schwellungen und Rhinitis, also den bekannte Heuschnupfen.
Die genauen Ursachen für die Zunahme von Allergien sind umstritten. Allerdings erscheint es möglich, dass eine Kombination aus veränderten Lebensumständen in industrialisierten Ländern ebenso verantwortlich ist, wie eine zunehmende Belastung mit Toxinen. In diesem Zusammenhang gerät immer wieder unsere Ernährungsweise in den Fokus der Allergieforscher. Eine aktuelle Studie im „Journal for Nutritional Biochemistry“, durchgeführt von der Arbeitsgruppe um Professor Margitta Worm am Allergy-Center-Charité in Berlin, untersuchte die Auswirkungen der Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) auf die Funktionsweise von IgE ausschüttenden primären humanen B-Zellen. Die Studie nutzte zu diesem Zweck B-Zellen, die in einer Zellkultur gezüchtet und mit dem Entzündungsmediator Interleukin (IL)-4 stimuliert wurden. Zugleich wurde CD40 mit einem anti-CD40 Antikörper inhibiert.
IL4 löst normalerweise eine nuclear factor kappaB-p50 (NF-kappa B-p50) Translokation in den Nukleus aus. Dort aktiviert NF-kappa B die Expression verschiedener Gene und führt letztlich zu einer verstärkten IgE Produktion und Ausschüttung. CD40 findet sich auf Antigen präsentierenden Zellen, wie beispielsweise auf Makrophagen, B-Zellen und T-Zellen, und dient deren Aktivierung. Diese Aktivierung hat weitreichende Auswirkungen auf nachfolgende Signale innerhalb der Zellen und kann schließlich zur vermehrten Produktion von Antikörpern führen.
Wie nun gezeigt werden konnte, führt eine Behandlung mit DHA zu einer Inhibition der IgE Produktion in humanen B-Zellen. Dieser Effekt wird sowohl durch den IL-4 Signalweg, als auch durch CD40 weiter gegebene Signale vermittelt. Ob dieser Zusammenhang zur Beantwortung der Frage beitragen kann, ob veränderte Ernährungsgewohnheiten IgE-Störung, wie zum Beispiel Allergien, mit verursachen können, wird in weiteren Studien zu klären sein. Diese neue Erkenntnis, dass Nahrungskomponenten die Funktionsweise von Immunzellen direkt beeinflussen können, bietet jedenfalls einen interessanten Ansatzpunkt.
Die Studie wurde mit IgE (Fc) Klon HP6029 und HP6061 Antikörpern von antikoerper-online durchgeführt.
Auf zellularer Ebene sind die Abläufe einer allergischen Reaktion bereits recht gut erforscht. Bei der Entwicklung einer Allergie sind Interaktionen von T- und B-Lymphozyten mit einem Antigen- dem sogenannte Allergen- von Bedeutung, bei denen es zur Bildung einer großen Menge IgEs kommt. Diese IgEs sind spezifisch für das Antigen. Sie binden im weiteren Verlauf an mit Histamin beladene Mastzellen. Diese Reaktion wird als Erstkontakt bezeichnet und löst noch keine allergische Reaktion aus, bereitet sie aber vor.
Erst beim Zweitkontakt kommt es zu der allergischen Reaktion. Die für das Allergen spezifischen und an Mastzellen gekoppelten IgEs, binden dabei an das Allergen und sorgen so für eine Ausschüttung von Histamin, Leukotrienen und Prostaglandinen. Diese Entzündungsmediatoren lösen die bekannten Symptome aus, wie beispielsweise Jucken, Schwellungen und Rhinitis, also den bekannte Heuschnupfen.
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IL4 löst normalerweise eine nuclear factor kappaB-p50 (NF-kappa B-p50) Translokation in den Nukleus aus. Dort aktiviert NF-kappa B die Expression verschiedener Gene und führt letztlich zu einer verstärkten IgE Produktion und Ausschüttung. CD40 findet sich auf Antigen präsentierenden Zellen, wie beispielsweise auf Makrophagen, B-Zellen und T-Zellen, und dient deren Aktivierung. Diese Aktivierung hat weitreichende Auswirkungen auf nachfolgende Signale innerhalb der Zellen und kann schließlich zur vermehrten Produktion von Antikörpern führen.
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Die Studie wurde mit IgE (Fc) Klon HP6029 und HP6061 Antikörpern von antikoerper-online durchgeführt.
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