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Alzheimer: Rekombinanter Antikörper zur Behandlung von Alzheimer

Immuntherapie gegen das ist eine wertvolle Behandlungsmöglichkeit gegen . Ein ideales Antigen sollte gut löslich und ungiftig sein und das am C-Ende lokalisierte T-Zellepitop von Aβ vermeiden. Trotzdem sollte das ideale Antigen die Fähigkeit haben, Antikörper auszulösen, welche Aβ-Fibrillen und neurotoxische Aβ-Oligomere erkennen, aber nicht die physiologisch monomere Form von Aβ.

N. Moretto und ihre Kollegen von der Università di Parma in Italien beschreiben die Konstruktion und immunologische Charakterisierung eines rekombinanten Antigens mit den oben beschriebenen Eigenschaften. Die Wissenschaftler stellten das Antigen mit Hilfe von Tandemmultimerisierung des immunodominanten B-Zellepitoppeptids Aβ 1-15 (Aβ15) innerhalb der aktiven Stelle im bakteriellen Thioredoxin (Trx) her. Chimäres Trx(Aβ15)n-Polypeptid mit einer, vier oder acht Kopien von Aβ15 wurden konstruiert und in Mäuse injiziert, zusammen mit Alaun, einem fördernden Zusatzmittel, das für den Gebrauch am Menschen zugelassen ist. Alle Polypeptide stellten sich als immunogen heraus, aber lösten Antikörper mit deutlicher Erkennungsspezifität aus. Der anti-Trx(Aβ15)4-Antikörper erkannte Aβ42-Fibrillen und Oligomere, aber keine Monomere und zeigte dieselbe konformative Selektivität gegenüber Transthyretin, einem amyloidogenen Protein, das nicht die gleiche Sequenz wie Aβ hat. Moretto und ihr Team zeigten auch, daß der anti-Trx(Aβ15)4-Antikörper, der an menschliche AH-Plaques bindet, das Aβ-Krankheitsbild bei transgenen AH-Mäusen merklich reduziert. Der anti-Trx(Aβ15)4-Antikörper scheint also ein erfolgsversprechender Ansatz für die Alzheimer-Immuntherapie zu sein.

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