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T-Zellen: miR-181a reguliert die Antigen-Empfindlichkeit von T-Zellen

Die Reaktion von auf Antigene wird an sich während der Reifung reguliert, um eine einwandfreie Entwicklung der Immunität und Toleranz zu gewährleisten. Wie das jedoch vonstatten geht, bleibt undurchsichtig.

Die Arbeitsgruppe um Q.-J. Li von der Stanford University School of Medicine hat jetzt gezeigt, daß eine erhöhte miR-181a-Expression in vollentwickelten T-Zellen die Empfindlichkeit gegenüber Peptidantigenen steigert, während eine Hemmung der miR-Expression in unreifen T-Zellen die Empfindlichkeit reduziert und sowohl eine positive als auch negative Selektion behindert. Die quantitative Regulation der T-Zellempfindlichkeit durch miR-181a ermöglicht es den entwickelten T-Zellen Antagonisten – die hemmenden Peptidantigene – als Agonisten zu erkennen. Dieser Effekt wird zum Teil durch Herunterregulation von Phosphatasen erreicht, die zu einer dauerhaften Erhöhung phosphorylierter Intermediate und einer Erniedrigung der T-Zellrezeptorsignalschwelle führt. Die erhöhte miR-181a-Expression korreliert mit erhöhter T-Zellempfindlichkeit bei unreifen T-Zellen. Diese Beobachtung weist darauf hin, daß miR-181a während der T-Zellentwicklung als eine Art innerer „Antigenempfindlichkeitsrheostat“ wirkt.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet „Immunology“: