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Bakterielle Ank-Proteine spielen eine »Mittlerrolle« bei der Infektion eukaryoter Wirtszellen

Die intrazellulären Pathogene Legionella pneumophila und Coxiella burnetii nutzen ein Sekretionssystem vom Typ IV um eine große Zahl verschiedener bakterieller Proteine mit Anks (ankyrin repeat homology domains) in eukaryote Zellen einzuschleusen.
Der Vorteil mikrobieller Proteine, die auch im Inneren einer Wirtszelle funktionieren, ist ihre Fähigkeit zur Imitation eukaryoter Faktoren, auf der anderen Seite können sie ihre Funktionen behindern. Daher nutzen viele Bakterien spezialisierte Sekretionssysteme um ihre Proteine ins Innere eukaryoter Zellen zu bringen.

Das AnkX-Protein von L. pneumophila verhindert Mikrotubuli-abhängige Vesikeltransporte. Dieses bedingt nach der Infektion von Makrophagen die Fusion von Endosomen mit den Vakuolen, die L. pneumophila enthielten.
Ank-Proteine müssen daher Effektorfunktionen erfüllen, die für die bakterielle Infektion eukaryoter Wirtszellen wichtig sind.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Legionella pneumophila

Ankyrin

Makrophagen

Ankyrin repeat domains

EEA1 (Endosome-associated protein)

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08.06.2009 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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