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Ein alternativer Menaquinon-Biosyntheseweg der Mikroorganismen

Ein japanisches Forscherteam vom Biotechnologie Forschungszentrum in Toyama führte eine Analyse ganzer Genomsequenzen mittels Bioinformatik durch, um Orthologe der Men-Gene in Escherichia coli zu finden. Die Men-Gene befähigen Mikroorganismen zur Synthese von Menaquinon, einer essentiellen Komponente des Elektronen-Transferweges. In E. coli wird es mit der Hilfe von sieben Enzymen aus Chorismat gewonnen.
Die Genomanalyse zeigte, daß einige Bakterien wie Helicobacter pylori und Campylobacter jejuni keine Orthologe der Men-Gene besitzen, obwohl sie Menaquinon synthetisieren können. Unter diesen Spezies waren auch pathogene Mikroorganismen. Um den alternativen Syntheseweg zu finden, wurde eine Rastersuche mit bioinformatischen Daten an einem nicht-pathogenen Stamm von Streptomyces durchgeführt. Gen-Knockouts, Shotgun Klonierungen mit isolierten Mutanten und in vitro Studien mit rekombinanten Enzymen wurden durchgeführt.

Da Menschen und ihre symbiotischen Bakterien wie die Lactobacilli den bekannten Menaquinonsyntheseweg nicht benutzen, gilt er als ein vielversprechendes Ziel für die Entwicklung neuer Chemotherapeutika.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Escherichia coli

Helicobacter pylori

Campylobacter jejuni

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08.05.2009 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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