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Prüfung autoreaktiver B-Zellentwicklung durch den Prä-B-Zellrezeptor

Gebiete: Immunologie
Der prä-B-Zellrezeptor scheint die Entwicklung bestimmter Autoantikörper-sekretierenden Zellen zu überprüfen, wie Rebecca A. Keenan und ihr Team vom Babraham Institut in Cambridge in England berichteten. Der Prä-B-Zellrezeptor setzt sich aus Immunglobulin (Ig) und wechselnden schweren und leichten Ketten zusammen, die das Potential besitzen, Autoantikörper zu bilden. Das könnte also ein wichtiger Faktor bei der Entstehung multifaktorieller Autoimmunkrankheiten sein.
Wenn B-Zellen ihre schweren und leichten Ig-Ketten während der Entwicklung rekombinieren, entsteht die Antikörperdiversität. Dieser Mechanismus macht die Reaktivität gegen eigene Strukturen unvermeidlich. Es wurden aber viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Entstehung autoreaktiver B-Zellen zu verhindern.

In dieser Studie wurden erhöhte Werte antinuklearer Antikörper im Serum vom Mäusen mit Leichtketten-Defekt gefunden. Es gab auch Hinweise darauf, daß Prä-B-Zellen prototypische schwere Ketten für Autoantikörper exprimierten. Die Prä-B-Zellen waren vermutlich der negativen Selektion entwischt und zu Autoantikörper-sekretierenden CD21-CD23-B-Zellen in der Peripherie herangereift.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Prä-B-Zellen

B-Zellen

CD21

CD23

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03.02.2009 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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