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Autophagie ist unverzichtbar für die Präimplantationsentwicklung muriner Embryonen

Der autophagische Abbau im frühen Embryo scheint essenziell für die Präimplantationsentwicklung von Säugetieren zu sein. Eine Forschergruppe der Medizinischen und Zahnmedizinischen Universität Tokio in Japan untersuchte den Abbau mütterlicher Proteine in Oozyten ab der Befruchtung.
Normalerweise werden mütterliche Proteine nach der Befruchtung in Oozyten abgebaut und stattdessen neue Proteine hergestellt, die von dem neu entstandenen zygotischen Genom kodiert werden. Die Wissenschaftler entdeckten, daß Autophagie - ein katabolischer Prozess, der die zelleigenen Komponenten in ihren Lysosomen abbaut - von der Befruchtung ausgelöst wird und in frühen murinen Embryonen hochreguliert ist.

(autophagy-related 5) Knockout-Mäuse wurden für die Gewinnung Autophagie-defekter Oozyten genutzt. Diese Oozyten vermochten sich nicht über das Vier- oder Acht-Zellenstadium hinaus zu entwickeln, wenn sie mit -/- Spermatozoen befruchtet wurden. Die Befruchtung mit Wildtyp-Spermatozoen führte hingegen zu einer normalen Entwicklung der Embryonen. Die Rate der Proteinsynthese war in den -/- Embryonen auch reduziert.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Metabolismus: