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Eco1-abhängige Cohesin-Acetylierung während der Verbindung von Schwesterchromatiden

Gebiete: Zellzyklus
Eco1 verändert das Protein Cohesin, um seine Bindung an den Schwesterchromatiden während der Mitose zu stärken. Diese Beobachtung machten Wissenschaftler des Krebsforschungsinstituts in London.
Schwesterchromosomen bleiben durch chromosomale Cohesinkomplexe ab dem Zeitpunkt ihrer Synthese in der S-Phase der Mitose miteinander verbunden. Dieser Vorgang ist abhängig von der Acetyltransferase Eco1. Eco1 wird mit der Replikationsgabel in Zusammenhang gebracht, der zugrundeliegende Mechanismus ist aber noch unklar.
Das Forscherteam entdeckte spontane Suppressoren des eco1-1 Allels in knospender Hefe. Eine Mutation in der Smc3-Untereinheit des Cohesins, das eine Acetylierung imitiert, sorgt dafür, daß Eco1 überflüssig für den Verlauf des Zellzyklus wird. Smc3 wird während der DNS-Replikation auf eine Eco1-abhängige Weise acetyliert, was die Bindung der Schwesterchromatide unterstützt.
Eine andere Art von Eco1-1 Suppressoren kann das Hefe-Ortholog des Cohesin-Destabilisators Wapl inaktivieren.

Kurzum: Eco1 scheint Cohesin zu modifizieren, um die Schwesterchromatidbindung zu verbessern, während eine vermutlich Eco1-unabhängige Reaktion die Verbindung herstellt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Cohesin

Smc3

Hefe (Saccharomyces cerevisiae)

Wapl

Antikörper aus dem Gebiet Zellzyklus: »Antikörper anzeigen

24.09.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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