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Antagonist von Interleukin-1-Rezeptor gegen Multiple Sklerose?

Primäre entzündungsfördernde , wie zum Beispiel , spielen eine entscheidende Rolle bei Multipler Sklerose und bei einem Tiermodell hierfür, der experimental autoimmune encephalomyelitis (EAE). Sie könnten deshalb ein interessantes therapeutisches Ziel sein.

Roberto Furlan und seine Kollegen vom San Raffaele Scientific Institute in Mailand haben vor dieser Studie schon die Abgabe entzündungshemmender Zytokine innerhalb des zentralen Nervensystems (ZNS) durch Injektion nicht replikativer HSV-1-abgeleiteter Vektoren eingeführt. Mit Hilfe eines -abgeleiteten Vektors, der das Gen des trägt, sollte die Gabe dieses physiologischen Antagonisten des entzündungsfördernden Zytokins bei C57BL/6 Mäusen mit EAE auf seine therapeutische Effizienz untersucht werden. Die IL-1ra Gentherapie ist vorbeugend effektiv, indem sie den Ausbruch von EAE um nahezu eine Woche verzögert (22,4 1,4 Tage nach der Immunisierung, aber 15,9 2,1 bei den Kontrollmäusen). Die Heftigkeit der Krankheit wird ebenfalls reduziert. Die Besserung des EAE-Verlaufs war mit einer reduzierten Zahl an Makrophagen im ZNS und einer verringerten Menge an mRNA für entzündungsfördernde im ZNS assoziiert. Diese Ergebnisse weisen auf eine hemmende Aktivität von IL-1ra auf die Effektorzellenbildung hin, da die Antigen-spezifische periphere T-Zell-Aktivierung und T-Zellenbildung im ZNS unbeeinflußt bleibt. Daher könnte eine lokale IL-1ra Gentherapie eine therapeutische Alternative zur Hemmung der immunbedingten Demyelinisierung des ZNS bieten.

Zu diesem Thema finden Sie folgende Antikörper auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Forschungsgebiet "Zytokine":