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Brustmilch überträgt Antigene, die Toleranz induzieren und vor Bronchialasthma schützen

Antigene, die über die Brustmilch auf neugeborene Mäuse übertragen werden, bewirken einen Antigen-spezfischen Schutz vor Atemwegserkrankungen, wie Forscher der Nice-Sophia Antipolis Universität in Frankreich nachweisen.
Die Wissenschaftler setzten laktierende Mäuse luftübertragenen Allergenen aus und beobachteten, wie diese Maßnahme die Asthmaentwicklung ihres Nachwuchses beeinflussen. Offenbar wurden die Antigene effektiv über die Milch an den Nachwuchs weitergegeben, ohne dass ein Immunglobulintransfer erforderlich war. Die von der Brustmilch weitergegebene Toleranz brauchte jedoch die Anwesenheit von TGF-β während der Laktation. Regulatorische CD4+ T-Lymphozyten vermittelten die Toleranz auf einem Weg, der von TGF-β-Signalen der T-Zellen abhing.

Bronchialasthma ist eine chronische Krankheit, die von einer Überreaktion der Typ 2 T-Helferzellen auf luftübertragende Antigene aus der Umwelt ausgelöst wird. Die charakteristischen Beschwerden sind Blockierung der Atemwege als Reaktion auf den Allergenkontakt. Es wird angenommen, daß die Exposition mit Umweltantigenen während des Säuglingsalters einen wichtiger Faktor in der Entwicklung von Asthma darstellt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

TGF-β

CD4+ T-Zellen

Immunoglobuline

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11.08.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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