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Semaphorin 3A verändert die Empfindlichkeit des Wachstumskegels und reguliert dadurch den Bereich des Axonwachstums

Die Überexpression von Semaphorin 3A (Sema3A) bewirkt Defaszikulation und übermäßiges Wachstum der Motoraxone in normalerweise undurchlässiges Gebiet.
Die Forscher der Universität Lyon berichten auch, daß motoneurales Sema3A für die korrekte Rückenmarkverdichtung und dorsale Motoraxonausbreitung unbedingt notwendig ist. Klasse 3 Semaphorine sind interzelluläre Richtungssignale für migrierende Zellen und Axone, die im sich entwickelnden Organismus vom umgebenden Gewebe abgegeben werden. Sie sind unerläßlich für die Bildung der Nerven und der Blutgefäße. Die Wissenschaftler untersuchten die Sema3A-Expression in Motoneuronen während der Entwicklung des Rückenmarks. Die Studie enthüllt, wie bei Motoneuronen die Empfindlichkeit des Wachstumskegels für exogenes Sema3A von der eigenen Sema3A-Expression beeinflußt wird. Diese Regulierung ist an die Verfügbarkeit des Sema3A-Rezeptors Neuropilin 1 an der Wachstumskegeloberfläche gekoppelt.

Offenbar ermöglicht selbst exprimiertes Sema3A den Motoneuronen, mehr oder weniger weit von dem abwehrenden Signal des exogenen Sema3As zu wachsen. Dieses Wechselspiel zwischen intrinsischem und extrinsischem Sema3A scheint ein wichtiger Faktor für die genaue Spezifizierung der Axonsignalwege zu sein.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Semaphorin 3A

Neuropilin 1

Semaphorin 3C

Semaphorin 3E

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14.05.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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