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Cathepsin K-abhängige TLR-9 Signalgebung in der experimentellen Arthritis

Cathepsin K spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und könnte als therapeutischer Ansatz bei Autoimmunerkrankungen dienen. So berichten Masataka Asagiri und sein Team von der Medizinischen und Zahnmedizinischen Universität Tokio in Japan.
Cathepsin K ist eine bekannte Osteoklasten-spezifische Protease der Lysosomen. Die Wissenschaftler nahmen an, daß ein Inhibitor dieser Protease großes Potential als therapeutisches Angriffsziel haben könnte. In ihrer Studie wiesen sie nach, daß die Hemmung von Cathepsin K erfolgreich autoimmune Entzündungen der Gelenke unterdrückte, wie auch die osteoklastische Knochenresorption autoimmuner Arthritis.
Cathepsin K-/- Mäuse waren resistent gegen experimentelle autoimmune Enzephalomyelitis. Pharmakologische Hemmung oder gezielte Spaltung von Cathepsin K führte zu gestörter TLR-9-Signalgebung in dendritischen Zellen als Reaktion auf unmethylierte CpG-DNS. Die Aktivierung von T-Helferzellen Typ 17 wurde daraufhin abgeschwächt. Die Fähigkeit zur Antigenpräsentation der dendritischen Zellen wurde jedoch nicht beeinträchtigt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Cathepsin K

TLR-9

Dendritische Zellen

T-Zellen

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23.04.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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