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Krebsauslösende und krebsfördernde Zellen bei TEL-AML1-assoziierter Kindheitsleukämie

Gebiete: Onkologie
Eine Forschungsgruppe der Universität Oxford (UK) hat ein Zellkompartiment entdeckt, das bei an Leukämie erkrankten Kindern auftritt. Wenn solche Zellen transplantiert werden, können sie bei Mäusen den Ausbruch von Leukämie bewirken. Die Gruppe untersuchte die klonale Evolution einer Form kindlicher akuter lymphoblastischer B-Vorläuferzell-Leukämie. Die Krankheit wird durch eine chromosomale Translokation ausgelöst, die zur Produktion eines TEL-AML1-Fusionsgens führt.
Die Wissenschaftler beobachteten ein monochorionisches Zwillingspaar, von denen ein Zwilling präleukämisch und der andere an Leukämie erkrankt war. Aufgrund ihrer Entdeckungen konnten sie eine lineare Verwandtschaft zwischen diesen "krebsfördernden" Zellen und präleukämischen Zellen, in denen die TEL-AML1-Fusion zum ersten Mal auftritt oder einen funktionellen Einfluß hat, feststellen.
Die TEL-AML1-Fusion wirkt wahrscheinich als first-hit Mutation und stattet die präleukämische Zelle mit veränderten Selbsterneuerungs- und Überlebenseigenschaften aus.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

TEL

AML1

B-Zellen

prä-B-Zell-Leukämie-Transkriptionsfaktor 1

prä-B-Zell-Leukämie-Transkriptionsfaktor 2

prä-B-Zell-Leukämie-Transkriptionsfaktor 3

prä-B-Zell-Leukämie-Transkriptionsfaktor 4

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07.04.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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