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Milz-CD11c Zellen reduzieren die CD4 T-Zellaktivierung und verringern hierdurch die Immunität gegen genveränderte Tumorzellimpfstoffe

Nach Tumorzellimpfungen wurden Tumorzellen ausschließlich in der Milz gefunden, sofern der Impfstoff direkt in die Milz injiziert wurde. Der Ort der Immunisierung stellt einen Faktor dar, der die Effizienz einer Tumorzellimpfung beeinflußt.
Das Forscherteam der Charité in Berlin hatte schon in früheren Veröffentlichungen gezeigt, dass genveränderte Impfstoffe, die direkt ins Innere der Milz appliziert werden, eine Antigenkreuzpräsentation (cross-presentation) der milzeigenen Antigen-präsentierenden Zellen (nicht ) auslösen.

In einer aktuellen Studie untersuchten Sophie Cayeux und ihr Team die Interaktion von + Zellen und Antigen-spezifischen in der Milz. Die Wissenschaftler nutzten Tumorzellen, die () exprimieren. Die brauchen diesen Zustand, um eine zytotoxische Reaktion der bewirken zu können. Durch Biolumineszenzbildgebung -exprimierender EL4--Zellen konnte das Team nachweisen, daß Tumorzellen nach einer Injektion in die Milz ausschließlich in der Milz zu finden waren.

In vivo überführte transgene CD4+KJI-26+ Zellen, die mit 5,6-Carboxy-Succinimidyl-Fluorescein-Ester markiert und spezifisch für das Klasse II OVA323-339 Peptid waren, vermehrten sich in der Milz. Die Zellen waren nur vorübergehend aktiviert und produzierten und , nicht jedoch IFN-gamma.

Die Autoren schließen, dass + Zellen der Milz die verringern. Hierdurch wird allerdings auch die systemische Antitumorimmunität geschwächt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Immunologie:

Antikörper aus dem Gebiet Onkologie: