Gebiete:

Anti-Interleukin-7-Rezeptor-alpha Antikörper verhindert eine graft-versus-host Immunreaktion

Transplantat-gegen-Wirt Reaktionen (graft-versus-host disease = GVHD) sind schwere Komplikationen, die den Erfolg allogener Knochenmarkstransplantationen stark begrenzen.
B. Chung und seine Kollegen von der Stanford Universität (USA) haben mit Hilfe eines -defizienten Mausmodells gezeigt, daß für die Pathogenese von GVHD mit verantwortlich ist. Die Forscher untersuchten nun, ob GVHD durch eine Blockade des () Signalgebung mit einem Antikörper verhindert werden könnte. Dafür wurden C57/BL6 Mäuse, die H3Kb empfindlich waren, myeloablativ bestrahlt und anschließend eine Kotransplantation von -verringertem Knochenmark und Lymphknotenzellen aus allogenischen BALB/c (H2Kd) Donormäusen unterzogen.

Nach der Transplantation wurde den allogenen Knochenmarksempfängern wöchentlich entweder ein (100 µg pro Maus pro Woche) oder nur PBS gespritzt. Es wurde 4 Wochen lang injiziert. Eine Behandlung mit dem reduzierte im Vergleich zum Placebo die GVHD-ähnliche Morbidität und Mortalität (30 % zu 80 %).

Die IL-7R-alpha Blockade bewirkte die Reduktion von oder in der Peripherie des Donortieres ab Tag 30 nach der Transplantation. Paradoxerweise führte die Hemmung der GVHD durch Antikörperbehandlung auf lange Sicht zu verbesserter Thymus- und Immunfunktion.

Die Blockade des IL-7R durch einen eliminierte alloreaktive , verhinderte GVHD und verbesserte die -Wiederherstellung im Donor-Tier.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Immunologie: