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Melatonin verschlechtert die Gedächtnisbildung von Zebrafischen in der Nacht

Gebiete: Danio rerio, Hormone
Es wird angenommen, daß Gedächtnisprozesse mit der biologischen Uhr abgestimmt werden. Die Mechanismen, mit denen das geschieht, sind aber unbekannt.
O. Rawashdeh, N. Hernandez de Borsetti und G. M. Cahill von der Universität Houston (USA) berichteten nun davon, daß im tagaktiven Zebrafisch (Danio rerio) sowohl das Lernen als auch die Gedächtnisbildung durch Konditionierungsversuche viel besser während des Tages als nachts möglich ist.

Eine Behandlung mit Melatonin während des Tages bewirkt eine genauso schlechte Gedächtnisbildung wie in der Nacht. Wenn unter konstanten Lichtbedingungen gelernt wurde, konnte die Gedächtnisbildung in der Nacht verbessert werden. Dabei wurde die endogene Melatoninkonzentration reduziert.

Wurde während der Nacht ein Melatoninrezeptor-Antagonist gegeben, verbesserte sich das Gedächtnis der Fische deutlich. Die Entfernung des Pinealorgans führte ebenfalls zu einer signifikant verbesserten nächtlichen Gedächtnisbildung.

Aufgrund dieser Experimente nehmen die Wissenschaftler an, daß Melatonin für die schlechte Gedächtnisbildung in der Nacht verantwortlich ist.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Melatonin

Melatoninrezeptor Typ 1A (Zytoplasmadomäne)

Melatoninrezeptor Typ 1A (extrazelluläre Domäne)

Melatoninrezeptor Typ 1B (Zytoplasmadomäne)

Melatoninrezeptor Typ 1B (extrazelluläre Domäne)

Antikörper mit Reaktivität gegen Danio rerio (Zebrafisch): »Antikörper anzeigen

Antikörper aus dem Gebiet Hormone: »Antikörper anzeigen

20.02.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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