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Unterschiedliche Empfindlichkeit verschiedener Gedächtniszelltypen gegenüber H2O2-induzierter Apoptose

CD4+ und CD8+ Gedächtnis-T-Zellen können in zentrale und Effektorgedächtniszellen eingeteilt werden. Diese Gruppen werden durch verschiedene Zielsuchmuster und Zielfunktionen charakterisiert.
S. Gupta und weitere Mitarbeiter der Universität von Kalifornien zeigten in einer aktuellen Studie, daß naive und zentrale CD4+ und CD8+ Gedächtnis-T-Zellen empfindlich auf eine Wasserstoffperoxid (H2O2)-vermittelte Apoptose reagieren. CD4+ und CD8+ Effektorgedächtnis-T-Zellen sind dagegen relativ resistent gegen diese Art von Apoptose.

Die Apoptose der naiven und zentralen CD4+ und CD8+ Gedächtniszellen wird mit der Ausschüttung von Cytochrome C und der Aktivierung von Caspase-9 und Caspase-3 in Verbindung gebracht. Die Hochregulierung der Bax-Expression und spannungsabhängiger Anionenkanäle (VDAC) sowie ein verringerter Anteil intrazellulären Glutathions werden ebenfalls mit diesen Vorgängen assoziiert.

Glutathion und ein Porphyrin hemmten die H2O2-induzierte Apoptose sowohl bei naiven als auch bei zentralen CD4+ und CD8+ Gedächtnis-T-Zellen. Dazu blockierte ein VDAC-Inhibitor diese Art der Apoptose ebenso.

Die Studie zeigt, daß H2O2 Apoptose vorzugsweise in menschlichen naiven und zentralen CD4+ und CD8+ Gedächtnis-T-Zellen auslöst, indem es über den mitochondrialen Signalweg das intrazelluläre Glutathion reguliert, sowie die Expression von Bax und VDAC.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

CD4+ T-Zellen

CD8+ T-Zellen

Cytochrome C

Caspase-9

Caspase-3

Bax

VDAC

Glutathion

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30.01.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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