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Menin kontrolliert das Wachstum von ß-Zellen in schwangeren Mäusen und führt bei Überexpression zu Diabetes

Gebiete: Diabetes
Während der Schwangerschaft wachsen die mütterlichen Langerhans-Inseln, um den physiologischen Anforderungen gerecht zu werden. Der Mechanismus, der das adaptive Wachstum der Inseln reguliert, ist aber nur unzureichend erforscht.
S. K. Karnik und weitere Mitarbeiter der Stanford Universität (USA) fanden jetzt heraus, daß Menin, ein Protein das vormals als endokriner Tumorsuppressor und Transkriptionsregulator beschrieben wurde, das Inselwachstum bei schwangeren Mäusen steuert.

Eine Schwangerschaft förderte die Proliferation der mütterlichen ß-Zellen in den Langerhansschen Inseln. Die Proliferation wurde von verringerten Meninwerten in den Inseln begleitet. Eine transgene Expression von Menin in den mütterlichen ß-Zellen verhinderte deren Expansion und führte zu Hyperglykämie und schlechterer Glukosetoleranz, Symptome, die charakteristisch für Diabetes sind. Prolactin, ein hormoneller Regulator der Schwangerschaft, senkte die Meninwerte und förderte die ß-Zellproliferation. Die Ergebnisse erweitern unser Wissen um die Pathogenese des Diabetes.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Menin

Inselzellen

Prolactin

Langerhans-Zellen

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04.01.2008 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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