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Smad4-Deletion führt zu normaler Erythropoese, aber starker Polypenbildung und Anämie

Der Tumorsuppressor vermittelt Signale der () Ligandensuperfamilie. Vorhergehende Studien haben gezeigt, daß mehrere Mitglieder der Familie wichtige Funktionen in der Hämatopoese übernehmen.

D. Pan und weitere Mitarbeiter der Universität Basel in der Schweiz untersuchten die Rolle von in der Hämatopoese adulter Mäuse. Dafür nutzten die Wissenschaftler das induzierbare Mx-Cre/loxP System. Mäuse mit einer homozygoten Deletion ( Δ/Δ) entwickelten 6 bis 8 Wochen nach der Induktion eine schwere Anämie. Die Anämie konnte nicht "transplantiert" werden: Wildtypmäuse, denen Δ/Δ Knochenmarkzellen eingepflanzt wurden, hatten normale periphere Blutwerte. Diese Mäuse entwickelten keine Entzündungskrankheiten, wie es bei Mäusen mit fehlerhaftem und üblich ist. Diese Beobachtung legt nahe, daß die Unterdrückung der Entzündung durch unabhängig von ist.

Zum gleichen Ergebnis kamen die Forscher mit einem anderen Experiment: wurde in blutbildenden Zellen von VavCre transgenen Mäusen selektiv entfernt. Im Kontrast zum ersten Experiment entwickelten Δ/Δ Mäuse, die Wildtypknochenmark erhielten, eine Anämie ähnlich der der Δ/Δ Mäuse, die kein Transplantat erhalten hatten.

Die Eisenvorräte der Leber hatten abgenommen und im Stuhl wurde Blut gefunden. Die Anämie kam daher offenbar durch Blutverlust zustande. Mehrere Polypen in Magen und Darm konnten als wahrscheinliche Quelle der Blutungen gefunden werden.

Die Wissenschaftler ziehen daraus den Schluß, daß nicht für die adulte Hämatopoese notwendig ist und dass die Anämie am ehesten die Folge von Blutverlusten ist.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Entzündung:

Antikörper aus dem Gebiet Onkologie: