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In Situ Visualisierung einer endogenen CD8 T-Zellreaktion auf Infektion

Das Einfassen (mounting) einer schützenden Immunreaktion hängt sehr von der Bewegung der Zellen innerhalb der Lymphorgane ab.
K. M. Khanna und weitere Mitarbeiter der Universität von Connecticut (USA) berichteten kürzlich davon, wie sie es mit Hilfe von MHC Klasse I Tetrameren schafften, die Reaktion

CD8-positiver T-Zellen auf eine Infektion mit Listeria monocytogenes in der Milz von Mäusen zu visualisieren. Durch das Verfahren konnte ein mehrstufiger Signalweg enthüllt werden. Zu diesem Signalweg gehörte die erste Aktivierung im Grenzbereich der B- und T-Zellzonen, gefolgt von einer Anhäufung antigenpräsentierender Zellen, die dazu führten, daß die CD8-T-Zellen das rote Milzmark verließen.

Überraschend viele Gedächtnis-T-Zellen waren in einer B-Zellzone lokalisiert. Wenn sie in Antigenkontakt kamen, wanderten sie aber rasch in die T-Zellzone ein, wo sie sich vermehrten und die Zone anschließend wieder verließen.

Die Beobachtung einer endogenen Immunreaktion hat also verschiedene wie auch überlappende Mechanismen und anatomische Orte enthüllt, die sowohl die primäre als auch die sekundäre Immunreaktion vorantreiben.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

MHC Klasse I

CD8

T-Zellen

CD8-T-Zellen

B-Zellen

Listeria monocytogenes

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25.11.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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