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Erhöhte IFN-alpha-Aktivität ist ein erblicher Risikofaktor für systemischen Lupus erythematodes

()-Werte sind in vielen Patienten mit systemischen Lupus erythematodes (SLE) erhöht. Es ist aber nicht bekannt, ob hohe Aktivität von im Blutserum die Ursache oder eine Folge der Krankheit ist. T. B. Niewold vom Mary Kirkland Zentrum für Lupus erythematodes Forschung in New York (USA) untersuchte mit seinen Kollegen 266 SLE-Patienten und 405 ihrer gesunden Verwandten. Dabei fanden die Wissenschaftler sowohl bei den Patienten, als auch bei ihren gesunden Verwandten, häufig eine im Vergleich zu gesunden, nicht verwandten Personen, hohe -Aktivität im Blutserum.

Hohe -Aktivität trat gehäuft in speziellen Familien auf. Es waren in diesen Familien sowohl Patienten, als auch ihren gesunden Verwandten ersten Grades betroffen, was auf eine erbliche Eigenschaft hinweist. Die Erblichkeitsthese wurde auch von weiteren Beobachtungen gestützt, so wie die quantitative familäre Korrelation der -Aktivität, Übereinstimmung bei betroffenen Geschwisterpaaren und häufige Übertragung der hohen -Aktivität von Eltern auf ihre Kinder.

Autoantikörper gegen -bindende Proteine und doppelsträngige wurden mit der hohen -Aktivität der SLE-Patienten assoziiert. Diese Autoantikörper waren bei gesunden Familienmitgliedern sehr ungewöhnlich und konnten die beobachteten familiären Korrelationen nicht erklären. Die Häufigkeit des Auftretens erhöhter -Aktivität war in allen untersuchten ethnischen Gruppen ähnlich.
Die Ergebnisse suggerieren, dass hohe -Aktivität eine komplexe erbliche Eigenschaft ist, die eine tragende Rolle in der Pathogenese von systemischen Lupus erythematodes spielt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Antikörper aus dem Gebiet Immunologie:

Antikörper aus dem Gebiet Zytokine: