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STAT4-Allel erhöht das Risiko für rheumatischer Arthritis und Lupus erythematodes

Rheumatische Arthritis ist eine chronische mit einer beträchtlichen genetischen Komponente. Eine Anfälligkeit für die Krankheit wurde mit einer Region auf Chromosom 2q in Verbindung gebracht.

E. F. Remmers vom Nationalen Institut für Arthritis und Skelettmuskel- und Hautkrankheiten (USA) hat zusammen mit weiteren Mitarbeitern aus den USA, aus Südkorea und Schweden 13 Gene auf eine Assoziation mit rheumatische Arthritis untersucht. Dafür testeten die Wissenschaftler SNPs (single-nucleotide polymorphisms) in und in der Region um die 13 Gene innerhalb der schon mit der Krankheit in Verbindung gebrachten Chromosom 2q-Region. Anschließend wurde eine Feinkartierung der --Region durchgeführt. Dafür standen 1620 Patienten mit rheumatischer Arthritis und 2635 Kontrollen zu Verfügung, alle aus Nordamerika.

SNPs, bei denen ein Zusammenhang mit der Krankheit vermutet wurde, durchliefen eine unabhängige Fallkontrollserie von 1529 Patienten mit rheumatischer Arthritis im Frühstadium und 881 Kontrollen, alle aus Schweden. Die SNPs wurden auch in drei Serien von Patienten mit systemischem Lupus erythematodes getestet.

Ein SNP-Haplotyp im dritten Intron von konnte mit Anfälligkeit sowohl für rheumatische Arthritis, als auch für systemischen Lupus erythematodes in Zusammenhang gebracht werden. Homozygotie für das Risikoallel, verglichen mit der Abwesenheit des Allels, brachte mehr als doppeltes Risiko für Lupus erythematodes und ein um 60 % erhöhtes Risiko an rheumatischer Arthritis zu erkranken.
Daß das Risikoallel mit beiden Krankheiten in Verbindung gebracht werden konnte, weist auf einen gemeinsamen Reaktionsweg von rheumatischer Arthritis und Lupus erythematodes hin.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:



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