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IGF und FGF bestimmen in vitro die Nische pluripotenter Stammzellen

Stammzellen erhalten ihre charakteristischen Eigenschaften nicht selbständig. Aktuelle Befunde deuten auf eine externe Kontrolle durch die Mikroumgebung hin.
S. C. Bendall und M. H. Stewart von der McMaster Universität in Ontario in Kanada zeigten, daß Selbsterneuerung und pluripotente Eigenschaften menschlicher embryonaler Stammzellen (ES) von einem dynamischen Zusammenspiel zwischen menschlichen ES-Zellen und vom selben Individuum extrahierten menschlichen ES Fibroblasten-ähnlichen Zellen (fibroblast-like cells, hdFs) abhängt. Menschliche ES-Zellen und hdFs können eindeutig über ihre IGF-Abhängigkeit (insulin-like growth factor) und FGF-Abhängigkeit (fibroblast growth factor) bestimmt werden.
Expression des IGF-1-Rezeptors (IGF1R) konnte nur in den menschlichen ES-Zellen nachgewiesen werden, während FGF-Rezeptor-1-Expression (FGFR1) nur in den umgebenden hdFs vorkam. Eine Blockade des IGF-II/IGF1R-Signalwegs verschlechterte die Überlebens- und Vermehrungsrate der menschlichen ES-Zellen. Eine Hemmung des FGF-Signalwegs hingegen verursachte indirekt eine Differenzierung der Zellen. IGF-II wird von hdFs in Reaktion auf FGF exprimiert und war auch alleine ausreichend für die Aufrechterhaltung menschlicher ES-Zellkulturen.
Die Studie zeigt eine direkte Rolle der IGF-II/IGF1R-Achse in der Physiologie menschlicher ES-Zellen und daß die von menschlichen ES-Zellen produzierten hdFs die Nische pluripotenter Stammzellen festlegen.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

FGF

IGF

IGF-2

IGF-1 Rezeptor

FGF Rezeptor 1

Fibroblasten

Antikörper aus dem Gebiet Rezeptoren: »Antikörper anzeigen

Antikörper aus dem Gebiet Wachstumsfaktoren: »Antikörper anzeigen

16.10.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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