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Norepinephrin und Dobutamin im Vergleich mit Epinephrin als Behandlungsmittel bei septischem Schock

Internationale Richtlinien für die Behandlung eines septischen Schocks empfehlen, daß Dopamin oder Norepinephrin der Anwendung von Epinephrin vorzuziehen sind. Dieser Empfehlung liegt allerdings keine großangelegte vergleichende Studie zugrunde.
Professor D. Annane von der Universität von Versailles Saint Quentin in Paris und weitere Kollegen verschiedener französischer Institutionen verglichen jetzt die Effizienz und Sicherheit der kombinierten Anwendung von Norepinephrin und Dobutamin mit der von Epinephrin allein beim septischen Schock.

Diese prospektive, zufällige Doppelblindstudie wurde mit 330 Patienten durchgeführt, die mit septischem Schock in eine der 19 teilnehmenden Intensivstationen in Frankreich eingeliefert wurden. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt, von denen eine Norepinephrin und Dobutamin bekam und die andere nur Epinephrin.
Nach 28 Tagen waren 40 % der Epinephringruppe gestorben und 34 % in der Norepinephrin mit Dobutamingruppe. Die Mortalitätsrate unterschied sich nicht signifikant, auch nicht nach Verlassen der Intensivstation, nach Ausweisung aus dem Krankenhaus und an Tag 90.
Es gibt also keine Anhaltspunkte für einen Unterschied in Effizienz oder Sicherheit zwischen der Anwendung von Epinephrin als alleiniges Behandlungsmittel oder einer Kombination von Norepinephrin und Dobutamin, wenn ein septischer Schock vorliegt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

Norepinephrin Transporter

Dopamin

Epinephrin

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02.10.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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