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Regulation der Chemokinexpression und Zellbeweglichkeit während Immunreaktionen

Die Chemokine CCL21 und CXCL13 sind Immunfaktoren, die Zielsuchfunktion und Beweglichkeit von Lymphozyten und dendritische Zellen im Lymphgewebe bestimmen. Worüber diese Chemokine reguliert werden und wie sie die Zellbeweglichkeit während einer Immunreaktion beeinflussen, ist noch ungeklärt.
S. N. Mueller von der Emory Universität in Atlanta, sowie Mitarbeiter der Universität von Kalifornien und der Cytos Biotechnologie AG in Schlieren in der Schweiz zeigten nun, daß CCL21 und CXCL13 während einer Immunreaktion in den Lymphgeweben vorrübergehend herunterreguliert werden. Dies geschieht über einen Mechanismus, der von dem Zytokin Interferon-gamma kontrolliert wird. In den reagierenden Lymphgeweben änderte sich dadurch der Aufenthaltsort von Lymphozyten und dendritischen Zellen.

Als Konsequenz wurde die Vorbereitung der T-Zellreaktionen auf ein zweites, unterschiedliches Pathogen nach der Umstellung behindert. Die Wissenschaftler schlagen vor, daß diese vorrübergehende Herunterregulation der Chemokine dabei helfen könnte, die lokalen Zellen zu manipulieren, um die Konkurrenz um Platz und Ressourcen in aktivierten Lymphgeweben zu minimieren.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

CCL21

Dendritische Zellen

Interferon-γ

Lymphozyten

T-Zellen

CXCL

CXCL10

CXCL16

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06.09.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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