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ATM und ATR Substratanalyse enthüllt eine Fülle neuer Proteinnetzwerke für die Reaktion auf DNS-Schäden

Zelluläre Reaktionen auf DNS-Schäden werden von verschiedenen Proteinkinasen beeinflußt, darunter auch ATM (ataxia telangiectasia mutated) und ATR (ATM and Rad3-related).
Eine Skizze der Signalübertragung dieses Signalwegs ist bekannt, aber es gibt nur wenige Erkenntnisse über den physiologischen Anwendungsbereich der DNA damage response (DDR).

S. Matsuoka und weitere Mitarbeiter der Harvard Medical School in Boston, USA, führten eine weitangelegte Proteomanalyse an Proteinen durch, die als Reaktion aus DNS-Schäden an übereinstimmenden Stellen phosphoryliert wurden, die von ATM und ATR erkannt werden. Sie identifizierten über 900 reguläre Phosphorylierungsstellen in über 700 verschiedenen Proteinen.
Funktionelle Analysen einer ausgewählten Datenmenge deuten an, daß diese Liste sehr viele Proteine enthält, die in der DDR eine Rolle spielen. Die Auswahl an Proteinen ist stark miteinander verbunden und die Wissenschaftler entdeckten eine Menge Proteinmodule und –netzwerke, die vorher nicht mit DDR in Verbindung gebracht worden waren.
Die von Matsuoka erarbeitete Datenbank zeichnet ein weitaus größeres Bild von der DDR, als vorher angenommen wurde und öffnet neue Wege für die Forschung an der Reaktion auf DNS-Schäden bei Säugetieren.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

ATM

ATR

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21.07.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Fachbeiträge   Bookmark and Share

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