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Peptid-MHC-Komplexe beeinflussen die dynamische Interaktion zwischen T-Zellen und dendritischen Zellen in Lymphknoten

T-Zellen überprüfen Antigen-präsentierende dendritische Zellen (DZ), indem sie durch DZ-Netzwerke wandern. Dabei halten sie an den DZ an und bleiben für einige Stunden mit ihnen in Kontakt. Das geschieht, nachdem sie auf hochwirksame (high-potency) Peptid-MHC-Komplexe (pMHC) getroffen sind, denn diese Begegnung führt zur T-Zellaktivierung.
Die Effekte weniger wirksamer (low-potency) pMHC-Komplexe auf T-Zellen in vivo sind unbekannt, ebenso wie der Mechanismus, der die T-Zellen anhält.

D. Skokos und weitere Mitarbeiter der Rockefeller Universität in New York untersuchten in vivo die T-Zellreaktion auf hoch, mittel und wenig wirksame pMHC-Komplexe. Die Wissenschaftler entdeckten, daß unabhängig von der Wirksamkeit die pMHC-Komplexe zu einer Hochregulierung von CD69, Anergie (Nichtreagieren auf ein Antigen bei herabgesetzter Immunlage) und Zurückhaltung der T-Zellen in den Lymphknoten führte. Nur hochwirksame pMHC-Komplexe, die von DZ exprimierten wurden, führten zu einer kalziumabhängigen T-Zell-Verlangsamung und Calcineurin-abhängigen Anergie. Die pMHC-Komplexe geringerer Wirksamkeit führten über biochemisch unterschiedliche Prozesse zu T-Zellanergie. Die T-Zellbewegungsfähigkeit wurde dadurch nicht beeinträchtigt.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

T-Zellen

Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC)

Dendritische Zellen

CD69

Calcineurin

Antikörper aus dem Gebiet Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC): »Antikörper anzeigen

Antikörper aus dem Gebiet Immunologie: »Antikörper anzeigen

21.09.2007 | Anna Lena Marwedel   RSS Feed   Neue Antikörper   Bookmark and Share

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